Super-Erfolge der Deutschen in Frankreich und Italien

Einige deutsche Siege im Ausland sprangen am Sonntag heraus. Der wichtigste Treffer gelang dabei Gestüt Ohlerweilerhofs Ravenel in einem Listenrennen in Mailand. Unter Mario Esposito konnte sich die von Ralf Rohne (Foto) in Düsseldorf trainierte dreijährige Touch Down-Tochter den Premio Pietro Bessero über die Meile sichern.

Das Rennen war mit 61.600 Euro dotiert. Der Italien-Toto brachte 82:10 auf Sieg und 26:10 auf Platz für den deutschen Gast, der von Khandaar (Werner Glanz/Massimo Tellini) begleitet wurde. Die Münchener Xaar-Stute konnte sich als große Außenseiterin nicht platzieren.

Auch Straßburg war ein Erfolgspflaster für deutsche Galopper am Sonntag. Die Blume-Lady Liandra schnappte bereits im ersten Rennen unter Maxime Guyon zu lukrativen Odds von 55:10 auf Sieg und 21:10 auf Platz zu. Sie siegte in einem Course G-Rennen über 1400 Meter, das mit 14.000 Euro dotiert war.

Weiter ging es dann mit dem Handicap-Erfolg von Queen Petra (70:10 Sieg, 22:10 Platz). Horst Steinmetz sattelte die Samum-Lady in einem 2350 Meter-Rennen, das mit 20.000 Euro übertitelt war und erneut hieß der Siegreiter Maxime Guyon.

Den Vogel am Totalisator schoss dann Bee Keen ab. Als 369:10-Außenseiterin schlug die vierjährige Kalatos-Tochter aus dem Training von Dr Andreas Bolte in Lengerich im Prix Du Conseil General, einem 18.000 Euro-Handicap über 2350 Meter, zu. Sie wurde von Alessandro Schikora gesteuert und zahlte auf Platz 106:10.

Die Hickst-Stute Sina beschloss schließlich den erfolgreichen Straßburg-Renntag für die deutschen Gäste, als sie ein Verkaufsrennen (2000 m, 13.000 Euro) unter Johan Victoire als 42:10-Chance gewinnen konnte. Hier brachte die Platzwette 18:10 ein.

Im Straßburger Hauptereignis, dem Grand Prix De La Region Alsace (Listenrennen, 60.000 Euro, 2100 m), versuchten sich mit Wellinas (J. Victoire), Little Fighter (T. Thulliez) und Marek (Fr. H. Mouchova) drei Deutsche.

Am weitesten von ihnen kam Little Fighter als Vierter, Wellinas endete als fünftes Pferd und Marek blieb der sechste Rang im Siebenerfeld. Hier gewann Validor unter Maxime Guyon.

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