Super-Duell im Dollar: Manduro fordert Soldier Hollow

Bereits am Samstag geht in Longchamp die Post ab. Für die deutschen Turffans steht dabei der Prix Dollar im Mittelpunkt. Über 1950 Meter geht es um 130.000 Euro. Und derzeit deutet vieles darauf hin, dass der Siegpreis von 74.100 Euro an ein deutsch gezogenes Pferd geht. Denn mit Soldier Hollow, Manduro und Touch of Land stammt die Hälfte des Feldes aus „deutscher“ Zucht.

Favorit der Gruppe II-Prüfung dürfte der Ullmann-Hengst Manduro werden. Der Monsun-Sohn ist eines der vermeintlich unglücklichsten Grand Prix-Pferde Frankreichs. Bei seinen letzten drei Rennen scheiterte er am Rennverlauf. Wenn es drauf ankam, war die Bude dicht. Platzierungen auf höchstem internationalen Parkett sprangen dennoch heraus. Referenzen, die ihn hier klar zur Nummer 1 im Wettmarkt machen werden.

Soldier Hollow tritt mit Platz drei aus der Arlington Million im Rücken an. Im Sattel des Galopper des Jahres von Helmut von Finck (reist am Freitag nach Paris) wird Olivier Peslier sitzen. „Er ist gut drauf, und das Rennen führt über seine Idealdistanz. Wir sind zuversichtlich“, so Trainer Peter Schiergen gegenüber GaloppOnline.de.

Unter den restlichen Gegnern befindet sich mit dem Lando-Sohn Touch of Land der Sieger der letzten zwei Auflagen des Prix Dollar. Auch der frische Gruppesieger aus Deauville, der Kaldounevees-Sohn Atlantic Air, erscheint gefährlich.

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