Super: Deutschlands Derby-Pferde in Paris dominierend!

Es braucht im Normalfall fast immer ein Black Type-Pferd, um zu diesem Zeitpunkt der Saison in Frankreich ein Dreijährigen-Rennen auf B-Niveau zu gewinnen. Die größten französischen Quartiere beschicken diese Rennen im April mit Pferden, die sich schon durch gute Leistungen in den Klassen darunter für tragende Rennen des Jahrgangs empfohlen haben und sich nun auf B-Level endgültig dafür qualifizieren sollen.

Am Donnerstag im 1. Rennen in Longchamp hofften die Trainer Freddy Head und Andre Fabre mit ihren schon platziert gelaufenen Schützlingen Solow und Au Revoir ebenso auf einen B-Sieg wie ihr Kollege Jean-Claude Rouget.

Letzterer sattelte für den Aga Khan den Favoriten Dalwari, der nach einem leichten F-Maidensieg nun auf den Spuren seiner Onkel Daylami und Dalakhani wandeln sollte.

Sie alle mussten sicher unerwartet Dämpfer hinnehmen, denn Michael Figge und Waldemar Hickst hatten in Gestalt von Superplex und Samos die besseren Pferde aufgeboten.

Ersterer gewann für den Rennstall Eivissa mit einer halben Länge Vorsprung vor dem Vertreter des Gestüts Hof Vesterberg. Erst eine dreiviertel Länge dahinter sicherte sich der Favorit Dalwari den dritten Rang mit einer Nase Vorsprung auf Au Revoir und Solow im toten Rennen.

Reich belohnt wurden am Toto diejenigen Wetter, die den beiden Deutschen ihr Vertrauen geschenkt und sich nicht von ihren hohen Eventualquoten hatten abschrecken lassen: Superplex zahlte trotz nur fünf Gegner gigantische 300:10 auf Sieg und 121:10 auf Platz.

Bei seinem Maidensieg Ende September hatte er bereits Solow bezwungen und sich mit 348:10 auf Sieg bestimmt schon viele Freunde unter den deutschen Wettern gemacht.

Samos‘ Platzquote betrug kaum weniger schöne 52:10, die deutsche Zweierwette brachte 1.471:10 und die Dreierwette auf den Favoriten 3.664:10.

Superplex hatte dabei mit Ioritz Mendizabal Start-Ziel das Heft in der Hand, in seinem Fahrwasser sicherte sich Samos relativ spät freikommend ziemlich problemlos den Ehrenrang und dürfte eine kaum niedriger zu bewertende Leistung gezeigt haben, die beide stark in den Derby-Fokus rückt.

Superplex hatte zuvor im Winterfavorit versagt, wo er aber an der Startstelle vom Trainingsgefährten geschlagen worden war, was sicher eine logische Entschuldigung für sein schwaches Laufen war.

Er könnte am 2. Juni schon im Französischen Derby starten, für das RaceBets.com seinen Langzeit-Festkurs natürlich stark kürzen musste. Er steht dort jetzt nur noch 260:10, nachdem es am Dienstag noch 670:10 gegeben hatte. (Zum Langzeitmarkt)

Samos hatte beim Debut zu Ostern in Straßburg einen heißen Favoriten mit aktueller Form mit vier Längen Vorsprung abgefertigt. Er könnte vor dem Deutschen Derby im Bavarian Classic oder in der Union laufen.

Seine Langzeit-Kurse für diese drei Prüfungen sanken auf 60, 75 bzw. 150:10, womit er nun jeweils Aufnahme in die engste Favoritengruppe fand. (Zum Langzeitmarkt) Im Deutschen Derby steht Superplex ebenfalls 150:10, auch er kommt noch für das Bavarian Classic in Frage, wo er bei 45:10 sogar die Favoriten-Position übernommen hat. (Zum Langzeitmarkt)

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