Fester Bestandteil der Hamburger Derbywoche ist traditionell auch ein Amazonenreiten, in diesem Jahr wieder ausgetragen als Hanshin Cup. Diesmal stand ein Ausgleich III über 2000 Meter auf dem Programm und nur wenig überraschend war mit Sibylle Vogt die erfolgreichste Reiterin Deutschlands auch hier erfolgreich.
Im Sattel der 2,6:1-Favoritin Sunny Sunshine aus dem Stall von Roland Dzubasz ließ sie der Konkurrenz keine Chance. Für das Gestüt Etzean, das bei der Amaron-Tochter sowohl als Besitzer als auch als Züchter verantwortlich zeichnet, gewann die Stute das 2000 Meter-Rennen ohne größere Probleme aus dem Mittelfeld heraus.
Nachdem Sunny Sunshine zuletzt beim dritten Start ihr Maidenrennen gewinnen konnte, legte sie nun auch beim ersten Auftritt im Handicap direkt nach. Mentor aus dem Stall von Jean-Pierre Carvalho ging für Besitzer Guido Schmitt und Reiterin Michaela Malacova in der Geraden in Front, doch Sibylle Vogt fand an den Außenrails die entscheidende Lücke und Sunny Sunshine kam noch zu einem lockeren Erfolg. Rang drei belegte der von Werner Glanz trainierte Kaviar unter Nora Cronauer.
„Ich hatte schon vor ihrem ersten Sieg immer eine gute Meinung von ihr. Zunächst trat sie damals noch über eine zu kurze Distanz an. Beim letzten Mal ging es dann über den passenden Weg. Das einzige Fragezeichen war heute der Boden, ob er vielleicht zu weich werden würde. Aber die Amarons können auch etwas weichen Boden und das hat sie hier bewiesen“, erklärte Sibylle Vogt nach dem Rennen.











