Höhepunkt der Hamburger Freitagskarte war ohne Wenn und Aber der zur Listenklasse zählende und mit 25.000 Euro dotierte Lange Hamburger – Heinz Jentzsch-Gedächtnisrennen über die Steherdistanz von 3200 Metern.
Ein absoluter Traditionstitel im Horner Galoppkalender, der auch immer wieder gut für Überraschungen ist. So wie im vergangenen Jahr, als Anna Schleusner-Fruhrieps Summershine triumphieren konnte. Und in diesem Jahr? War es erneut die Three Valleys-Tochter, die nach einem Rennen aus dem Vordertreffen die Favoriten richtg ärgerte und das zur fast identischen Siegquote. 2017 gab 125:10 auf den Erfolg, in dieseme Jahr mit 120:10 ein bisschen weniger.
Eingangs des Schlussbogens nahm die Stute unter Jozef Bojko noch einmal Fahrt auf und brachte schnelle viele Längen zwischen sich und das restliche Feld. Von diesem Vorteil lebte die vom Gestüt Fährhof gezogene Summershine, die 2016 bereits Zweite im Langen Hamburger wurde, bis ins Ziel. Zwar kamen Jean-Pierre Carvalhos Moonshiner (Filip Minarik) und der von Markus Klug trainierte Adler (Adrie de Vries) in der Distanz noch einmal näher heran, doch gefährden konnte sie die Siebenjährige nicht mehr. „Sie ist sehr gut geritten worden. Man muss sie gehen lassen, damit sie ihre Galoppade ausspielen kann“, so Volker Schleusner nach dem Rennen. „Wegen des Boden hatte ich keine Bedenken, der ist in Hamburg ja nie so fest.“
Nie in die Partie fand dagegen der klare Favorit St Michel (Andrasch Starke) aus dem Quartier von Sir Mark Prescott. Nach einem Rennen aus der Resserve sah man den Sea The Stars-Sohn im Einlauf zwar außen auftauchen, doch kam er zu keinem Zeitpunkt weiter. Tragisch verlief das Rennen dagegen für Christian von der Reckes Amun, der sich nach einem Rennen von der Spitze aus Ende der Gegenseite eine schwere Verletzung zuzog.













