Einen so nicht erwarteten Doppelschlag konnte Jockey Andreas Suborics am Mittwoch in Happy Valley landen. Unter seinen fünf Ritten befanden sich zwei Mitfavoriten, die aber nicht in die Platzierung gelangten. Dafür schlugen zwei von drei Außenseitern ein.
Wie so oft in Hong Kong auf Handicap-Ebene ging es zum Auftakt der Soiree über 1.650 Meter und um insgesamt 700.000 HK-Dollar, was fast 70.000 Euro entspricht. Subis Partner Holy Mec stand am Toto 163:10 und profitierte offenbar von einem schnell gelaufenen Rennen.
Aus der Box heraus musste „unser Mann in Hong Kong“ den Tapit-Sohn unterstützen, um unterwegs im hinteren Mittelfeld zu liegen. Etwas weiter vorne galoppierte der 46:10-Favorit Win It, den Andreas Schütz gesattelt hatte. Der griff den Piloten auf der Geraden als Erster an.
Dahinter zog Suborics noch weiter nach außen und an der 200-Meter-Marke recht bequem vorbei, so dass er sich schon etwas vor dem Ziel des Sieges sicher sein konnte. Deshalb fiel der leichte Erfolg am Ende nur mit einer dreiviertel Länge Vorsprung aus. Der Zwilling zahlte übrigens 259:10.
Subis weitere Außenseiter-Ritte notierten über 400:10 und so war es keine Überraschung, dass davon Palepale im 3. Rennen zunächst nicht über den 12. und letzten Platz hinaus kam. Aber wie überall auf der Welt ist man auch in Hong Kong nicht vor Sensationen gefeit, die dann im 6. Rennen eintreten sollte.
Wieder in einem 700.000 HK-Dollar Handicap ging es diesmal über 1.200 Meter und im ersten Bogen los. Suborics kam mit Dragimova aus der äußersten Startbox am besten weg und konnte sich in einem bei hohem Tempo auseinanderreißenden Feld die zweite Position sichern und dort in die zweite Spur gelangen.
Richtung Schlussbogen schlief das Tempo ein wenig ein und der Österreicher konnte etwas sparen, um eingangs zur Geraden sofort zum Angriff zu schreiten. Dahinter formierte sich fast das gesamte Feld zum Angriff, aber Dragimova zog blendend durch und erreichte das Ziel ebenfalls mit einer dreiviertel Länge Vorsprung als sicherer Sieger vor El Grande.
Waren es eine Woche zuvor an gleicher Stelle noch 496:10, die Suborics seinem Anhang mit Geronimo Meadow beschert hatte, durfte sich die Fans diesmal über 423:10 freuen. Der Derby-Siegreiter mit Shirocco hat somit weiter Werbung für sich gemacht und dürfte an den nächsten Renntagen wieder gut gebucht werden.
Zumal einige internationale Spitzenjockeys wieder in ihre Stamm-Quartiere zurückgekehrt sind und die Konkurrenz nicht mehr ganz so groß ist wie noch im Winter. Am Samstag geht es in Sha Tin weiter, wo Subi fünfmal in den Sattel steigen dürfte und viermal Formpferde unter sich hat.












