Suborics-Aus mit Knieproblemen und eine Super-Salve

Eine bittere Diagnose musste Andreas Suborics (Foto) verkraften. Bei einem Sturz in Frankreich erlitt der Jockey eine Knieverletzung. Er musste nicht nur alle seine Ritte in Düsseldorf abtreten, sondern wird sich am Montag zu einer eingehenden Untersuchung begeben. Erste Nachrichten über einen Kreuzbandriss bestätigte der auf dem Grafenberg weilende Reiter aber nicht.

Eine Überraschung gab es im einleitenden Altersgewichtsrennen. Denn Rene Piechulek, aktuell ganz groß in Form, ‚klaute‘ die Prüfung mit der Pubben-Stute Flying Sensation von der Spitze aus gegen Mannico und Sunny Hill, die eigentlich deutlich höher eingeschätzt worden waren.

Zahlreiche versprechende Dreijährige dürfte man im Rahmenprogramm gesehen haben. Wie die von Waldemar Hickst trainierte Banyumanik-Tochter Nacella, die unter Adrie de Vries als 55:10-Chance sicher gegen die Favoritin Saalewüste, die bei einem Spurwechsel viel Schwung verlor, und Sarkando hinkam.

Und dann wartete man voller Spannung aus dem Hickst-Stall auf Salve Germania, einen von Arc-Sieger Peintre Celebre stammenden Erstling der Super-Stute Salve Regina. Unter Lennart Hammer-Hansen gab die 30:10-Favoritin ein grandioses Debut, verabschiedete sich als Debutantin in riesigem Stil von dem Formpferd Secundus sowie Floribundus.

Waldemar Hickst hält sehr viel von Salve Germania: ‚Sie könnte in einem Gruppe II-Rennen in Hamburg und danach in der Diana laufen, eine Möglichkeit ist aber auch das Derby.‘

Nicht weniger imponierend fiel der Auftritt der Schlenderhanerin Irisijana, einer Diktat-Tochter aus dem Stall von Jens Hirschberger, aus. Start-Ziel hatte Terry Hellier mit der 43:10-Chance nicht die geringsten Probleme gegen die Außenseiterin Topkapi Diamond, die noch deutlich zur Seite wegbrach, und De la Vista. ‚Wir wollen ein besseres Rennen mit ihr nun gewinnen, Terry hat die Stute sehr gut geritten‘, verriet Jens Hirschberger.

Wie ein Pferd, das in einer ganz anderen Straße wohnt, ging auch der Auenqueller Glad Eagle (Terry Hellier/Uwe Ostmann/26:10) im Ausgleich III mit der Konkurrenz um.

Und noch ein Vertreter des Derby-Jahrgang überzeugte restlos: Der von Peter Rau trainierte Pentire-Wallach Free Minded, der in Bremen unter Norman Richter für den neuen Hoppegarten-Eigner Gerhard Schöningh gegen Captain Camelot und Terry Directa auf und davon ging.

Ein dramatisches Finish gab es im Düsseldorfer Ausgleich I (15.000 Euro). Nach zähem Ringen raufte sich Axel Kleinkorres´ Schützling Electric Roi (71:10) hauchdünn an dem nie lockerlassenden Piloten Omkareshwar vorbei, Florentiner war als Dritter schon deutlicher zurück.

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