Erst wird er auf der Nummer sieben reiterlos, dann gewinnt er später mit derselben Startnummer die beiden wichtigsten Rennen. Bei der Saisonpremiere in Frankfurt-Niederrad war Jean-Pierre Carvalho der gefeierte Jockey, gelangen ihm doch vier Treffer, mit denen er sich eindrucksvoll in der Szene zurückmeldete.
Vier Siege von Jean-Pierre Carvalho bedeuteten in diesem Fall auch vier Treffer für Trainer Mario Hofer, der selbst in Mülheim geblieben war und seinem Assistenten Jonathan Little das Sagen überlassen hatte.
„Ich hatte hier in Frankfurt schon einmal fünf Sieger“, meinte der Engländer bescheiden, nachdem Lourival den vierten Erfolg beigesteuert hatte und er zur Siegerehrung im Ausgleich II gebeten wurde. Vorher mussten Carvalho und Little bereits nach den Siegen mit Belizar, Apollo Star und Madura auf dem Treppchen erscheinen.
Erster Sieger der Frankfurter Saison 2006 wurde die von Terry Hellier gerittene Akutschi, allerdings geschah dies genau 45 Minuten später als Zeitplan vorgesehen. Ein Fehler im Totobetrieb hatte dafür gesorgt, dass falsche Totoscheine ausgegeben wurde, auf denen für die Veranstaltung in Herxheim und nicht für Frankfurt gewettet werden konnte, was zu dieser langen Verzögerung sorgen sollte.
Im ersten Dreijährigen-Rennen schien alles nach Plan zu laufen, als der klare Favorit Pandim in Front lag und wie ein Sieger marschierte.
Im Forsthausbogen brach er allerdings aus, worauf Andreas Suborics (Foto) zu Boden musste und von dem nachfolgenden Chevalier getroffen wurde, was zu Prellungen am Arm führte und er sämtliche weiteren Ritte absagen musste. Am Abend wollte er die Klinik wieder verlassen. Der Sieg ging an Prinz Flori aus dem Düsseldorfer Stall von Sascha Smrczek. 8000 Zuschauer verfolgten das Geschehen in Niederrad.










