Mit zahlreichen deutschen Elementen ging am Donnerstag auf der Pariser Bahn in Saint-Cloud der Prix Corrida über die Bühne. Am Ende kam die aus Karlshofer Zucht stammende und in Frankreich von Robert Collet trainierte La Boum als Dritte am weitesten. Nicht weit von einer besseren Platzierung entfernt passierte Ebbeslohs von Freddy Head trainierte Goose Bay als Sechste die Linie.
Doch weder Salve Germania (versuchte es vom letzten Platz), noch Guantana und Stella di Quattro spielten in der über 2100 Meter führenden Gruppe-II-Prüfung eine entscheidende Rolle.
Der Sieg ging an Alpine Rose, die Alain de Royer-Dupre für Ecurie des Monceaux trainiert. Im Sattel der vierjährigen Linamix-Tochter saß Gerald Mosse. Alpine Rose setzte sich mit einer halben Länge gegen Wildensteins Danse Grecque und La Boum durch. Erst auf Platz vier landete die klare Favoritin Shemima.
In der ersten Tagesprüfung gab Schlenderhans von Andre Fabre trainierter Steuben sein Debüt. Unter Maxime Guyon kam der Monsun-Sohn als Vierter über die Linie, zeigte dabei eine ansprechende Form und sollte schon beim nächsten Mal um den Sieg mitkämpfen. Auch das Course B-Rennen ging durch Cashelgar an das Royer-Dupre/Mosse-Team.
Am Pfingstwochenende gibt es wieder prominente deutsche Starter im Nachbarland. Dabei steht der von Mario Hofer trainierte Flieger Mood Music (Foto), der zuletzt den Prix de Saint-Georges (Gr.III) in Longchamp am grünen Tisch gewann, vor der schwersten Aufgabe, denn im Prix du Gros-Chene (Gruppe II, 1000 m, 130.000 Euro), in dem er sich im Vorjahr – allerdings ohne Erfolg – bereits versucht hat, trifft er am Sonntag in Chantilly wieder auf starke Konkurrenz.










