Uwe Ostmann und Waldemar Hickst waren die erfolgreichen Trainer in den beiden Listenrennen für die Stuten am Sonntag. Im Weidenpescher Stutenpreis (1600 Meter, 20.000 Euro) kam die von Ostmann trainierte Laeya Star (Foto) endlich zu ihrem zweiten Saisonsieg.
Andreas Boschert (drei Tagessiege) übernahm mit ihr diesmal früh die Initiative, die 44:10-Chance konnte auch den späten Angriff der Irin Grecian Dancer sicher abwehren, hinter der die Ittlingerin Ledicea Platz drei belegte.
‚Damit sie sich nicht verpullt, haben wir es diesmal mit einer offensiveren Taktik versucht. Sie hat nach den vielen Platzierungen einen Erfolg wirklich verdient gehabt, hatte in vielen Rennen wahrlich kein Glück‘, so Trainer Uwe Ostmann über die Royal Dragon-Tochter, die sich nun Anfang November noch einmal in Köln, dann auf Gruppe-Ebene versuchen wird.
Lange hatte Trainer Waldemar Hickst nach einem Jockey für seine Stute Beiramar für das Nereide-Rennen gesucht. Eine kurzfristige Absage galt es zu verkraften, letztlich wurde man bei Peter Heugl fündig.
Und der Österreicher machte auf der Vierjährigen aus dem Besitz von Dr. Christoph Berglar nichts verkehrt, führte die Monsun-Tochter in dem Münchener Listenrennen zu einem leichten Sieg über die Bahnspezialistin Wonderful Day und die aus England angereiste Favoritin Lemonette.
In der Zielgeraden kam keine Gegnerin gegen den Antritt der Hickst-Stute an, die zu einem Kurs von 126:10 als Außenseiterin angetreten war.
Im Rahmenprogramm gefiel in Köln noch der überlegene Sieg der Zweijährigen Cherry Mandy aus dem Stall von Trainer Uwe Ostmann. Die Soviet Star-Tochter gewann in zukunftsträchtrigem Stil, wird in dieser Saison aber nicht mehr antreten.










