Vier deutsche Pferde starteten am Sonntag im 73. Gübelin Großen Preis von St. Moritz, dem mit 131.131 Franken dotierten 2000 Meter-Rennen auf dem zugefrorenen See im Engadin. Doch wie im vergangenen Jahr gab es keinen Sieg für die Deutschen, wie 2011 blieb der Sieg in der Schweiz. Und wie vor zwölf Monaten (damals Winterwind) siegte mit African Art ein Riesenaußenseiter.
Der Schützling von Trainer Philipp Schärer, der unter Freddy Di Fede unterwegs immer im Vordertreffen lag, griff in der Zielgeraden den Wöhler-Schützling Flash Dance (Foto, Platzquote 31:10), der von Beginn an das Kommando gehabt hatte, an und war schnell das besser gehende Pferd. Er siegte leicht gegen den erstmals in neuen Farben laufenden Flash Dance (Foto, E.Pedroza).
Dritter wurde der Ex-Deutsche Schützenjunker, der ebenfalls zu hoher Quote ins Rennen gegangen war. Platz vier ging an den Mitfavoriten Ziking, als Fünfter kam der Vorjahressieger Winterwind über die Linie, der lange inm hinteren Regionen gelegen hatte.
Die anderen deutschen Starter Salut (P.Schiergen/F.Minarik), Keep Cool (A.Löwe/A.Best) und Tarkheena Prince (Chr.v.d.Recke/M.Esposito) lagen unterwegs im Mittelfeld, waren aber schon relativ früh geschlagen und blieben chancenlos.
Auf den Sieger gab es am PMU-Toto ’nur‘ 232:10, da er gemeinsam mit Pont des Arts als Stallwette gekoppelt war. Ansonsten hätte seine Quote bei über 400:10 gelegen.












