Es ist schon erstaunlich wie gut sich der französische Trainer Henri-Alex Pantall mit seinen Stuten und deren Leistungsvermögen auskennt. Immer wenn er in Deutschland laufen lässt, ist äußerste Vorsicht geboten. So war es letztendlich keine Überraschung, dass die von ihm für Godolphin trainierte Agathonia (29:10) das Samstagshighlight, den mit 27.000 Euro dotierten und zur Listenklasse zählenden Großen Preis der MHWK – Hoppegartener Steherpreis (2800 Meter), von Hoppegarten ins Nachbarland entführte (zum Video).
Nach einem Traumrennverlauf an vierter Stelle an der Innenkante setzte Siegreiter Adrie de Vries, dem somit schon sein dritter Tagestreffer gelang, die Street Cry-Tochter perfekt ein und war schon einige Meter vor dem Zielpfosten als Sieger hochgezogen. Rang zwei ging an die ebenfalls ein starkes Rennen laufende Shining Bright aus dem Quartier von Henk Grewe, die den lange führenden Valajani (Markus Klug) auf Platz drei verwies.
Siegreiter Adrie de Vries: „Ich habe vor dem Rennen mit dem Trainer gesprochen und er hat mir gesagt wie ich reiten soll und dass sie einen schönen Speed hat. Alles ist nach Plan gelaufen und sie hat super angezogen.“ Am Rande erfuhren die deutschen Zuschauer übrigens, dass Pantall neben den passenden Rennen für seine Pferde noch eine weitere Beziehung zu Deutschland hat. Seine Eltern haben sich hier kennengelernt, passend zu Samstag auch noch in Berlin.












