Als Betreuer solcher Klassepferde wie A Magicman, Philipo oder Rotteck früher fur Furore gesorgt. Inzwischen wurde es ruhig um Trainer Hartmut Steguweit, der nur noch wenige Pferde in Köln vorbereitet. Doch am Sonntag meldete sich der Coach schlagrtig auf der Bildfläche zurück.
Verantwortlich dafür war die im Besitz des Stalles Dagobert stehende Dansili-Tochter Manipura, die den ersten Start für Steguweit absolvierte, nachdem sie bisher bei Andreas Wöhler stationiert war.
Für diesen hatte die Lady im Frühjahr in den 1000 Guineas eine sehr ordentliche Vorstellung gezeigt, daran aber nicht mehr anknüpfen können.
Doch im Preis der Spielbank Bad Neuenahr trumpfte Manipura als 363:10-Chance unter Formjockey Michael Cadeddu groß auf (Video ansehen).
Mit gewaltigem Speed rauschte Manipura noch an den beiden Favoritinnen Emirates Girl und Waky Love, die lange geführt hatte vorbei. 13.000 Euro der Rennpreise von 20.000 Euro in diesem Listenrennen über die Meile flossen auf das Stall Dagobert-Konto.
‚Sie ist erst seit drei Wochen bei mir. Wir haben sie mehr aus der Reserve reiten lassen und es wieder auf einer längeren Distanz versucht‘, erklärte Hartmut Steguweit nach diesem Paukenschlag.
Das wichtigste Rennen in Dresden war der Preis der Ostsächsischen Sparkasse, der an den von Hans-Jürgen Gröschel trainierten Walodja (19:10) ging, der mit kapitalem Speed auch bei seinem dritten Start nicht zu gefährden war. Naranja und Stateroom landeten auf den Plätzen. Das Zweijährigen-Rennen ging durch den Giant´s Causeway-Sohn Bum Bum (17:10) an das Team Filip Minarik/Peter Schiergen.
Von der Mannheimer Veranstaltung bekamen die Fans, die nicht vor Ort waren, leider fast nichts mit, da die Verbindung nach außen nach den ersten beiden Rennen abgebrochen war. Auch der Ergebnisdienst versagte völlig.










