Am Mittwoch waren bei den Abendrennen in Hamburg zwei Pferde, Tabanike und Molly Moon, im Rennen verunglückt und konnten nicht mehr gerettet werden. In beiden Fällen handelte es sich um einen Bruch der Hinterhand. Nach Untersuchung durch die drei anwesenden Tierärzte blieb diesen aufgrund nicht vorhandener Heilungschancen nur noch die Option, die Pferde einzuschläfern, wie der Hamburger Renn-Club mitteilte.
Renn-Club-Präsident Eugen-Andreas Wahler sagte am Donnerstag: „Wir bedauern diese beiden Unfälle sehr, die Stimmung ist dadurch sehr eingetrübt, nach unseren Analysen lag es nicht am Geläuf.“
Frank Becker, Chef der Hamburger Rennleitung, sagte ergänzend dazu: „Beide Fälle haben ohne jede Fremdeinwirkung stattgefunden und zudem an Stellen der Bahn, die noch unverbraucht waren. Das Geläuf ist generell in sehr gutem Zustand, was uns die Aktiven an allen bisherigen Renntagen bestätigt haben. Es wurde stetig so bewässert, dass das Geläuf sich auf gleichbleibend sicherem Niveau befindet. Es wurde so gesprengt, dass ein exakter Ausgleich für das verdunstete Wasser stattfindet.“
Die Unfälle waren, wie Volker Linde als Tierschutzbeauftragter des HRC bestätigte, die ersten nach drei unfallfreien Jahren.












