Am Freitag fällt endlich der Startschuss für das alljährliche Derby-Meeting in Hamburg. Los geht es um 15:30 auf dem Horner Moor. Der Rennverein bietet in Zusammenarbeit mit der PMU eine gemischte Veranstaltung aus vier Galopprennen und vier Trabrennen an (zum Tagesmarkt).
Das Highlight des ersten Renntags ist für Galoppfreunde der Lange Hamburger. In der Listenprüfung kommen zehn Pferde über 3200 Meter an den Start (zum Rennen). Favorit ist der englische Gast St Michel aus dem Stall von Sir Mark Prescott. Andrasch Starke wird reiten. Der Sea the Stars-Sohn war letztes Jahr im Belmont Gold Cup Runner-up zu dem in Deutschland bestens bekannten Red Cardinal, der hierzulande unter der Regie von Andreas Wöhler unter anderem das Oleander Rennen 2017 über 3200 Meter in Hoppegarten gewinnen konnte. Danach lief St Michel noch einmal Ende August auf Gruppe II-Parkett platziert. Seitdem hat er allerdings pausiert. Sir Mark Prescott hat das Hamburger Rennen für die Extrem-Steher bereits gewinnen können. Vor zwölf Jahren siegte der Coach aus Newmarket mit Elusive Dream, vor zwei Jahren schickte er Amour de Nuit nach Horn. Dieser wurde Vierter hinter dem damaligen Sieger Rock Of Romance.
Beste Chancen für deutsche Interessen sollten die beiden Adlerflug-Söhne Moonshiner (Jean-Pierre Carvalho/Filip Minarik) im Besitz des Stalles Ullmann und Adler (Adrie de Vries), der aus dem Formstall von Markus Klug kommt, haben. Mit von der Partie ist auch die Vorjahessiegerin Summershine (Jozef Bojko) aus dem Quartier von Anna Schleusner-Fruhriep. Die Three Valleys-Tochter ist eine Spezialistin für den Langen Hamburger. Im Jahr vor ihrem Sieg wurde sie bereits Zweite.
Neben dem sportlichen Höhepunkt bieten die Handicaps im Rahmenprogramm volle Felder und damit jede Menge Wettchancen. Das hochwertigste Handicap ist gleichzeitig auch die Wettchance des Tages. Über 1600 Meter kommen hier 14 Pferde an den Start, wenn die Viererwette mit 10.000 Euro Garantieauszahlung lockt. Ihr Handicapdebüt gibt die Stute I am what I am (Wladimir Panov), die Ittlingerin aus dem Stall von Lennart Hammer-Hansen, sollte dennoch gute Chancen besitzen vorne zu landen (zum Rennen).












