Das sieht man auch nicht alle Tage, dass ein Rennen über die weite Distanz von 3600 Metern von der Spitze aus gewonnen wird. Doch in Deutschlands längstem Flachrennen, dem Juwelier Grabbe-Preis, dem Ausgleich III in Bad Doberan, war das am Freitag, beim zweiten Tag des Ostsee-Meetings der Fall. Dafür sorgte Werner Hefters Flatley (Foto) (Video ansehen).
Der Monsun-Sohn aus Iffezheim profitierte allerdings auch von einem wahren Sahne-Ritt seines Reiters Filip Minarik, der dem 127:10-Außenseiter alles bestens einteilte und ihn zu einem fast leichten Sieg über Dian Goldsborough und Le Berlin führte. 34.052:10 zahlte die Dreierwette nach dem superlangen Rennen.
Minarik hatte zuvor bereits mit Black Cool Cat für Pavel Vovcenko gewonnen und kam wie am Vortag somit auf zwei Treffer. Bei den Jockeys ist er in der Meetingsstatistik somit mit vier Siegen aktuell an der Spitze.
Ebenfalls zweimal erfolgreich waren aber auch Daniele Porcu (Obelix, Senara) und Andreas Suborics, der zunächst mit waldemar Hicksts Danando das Rennen für die vierjährigen und älteren Sieglosen gewann, und dann auch noch im Ausgleich II, dem besten Handicap des Tages mit dem von Uwe Ostmann trainierten Birthday Prince triumphierte.
Bei dem Dreijährigen war ebenfalls die Start-Ziel-Taktik der Schlüssel zum Erfolg. Hinter der 66:10-Chance belegten Carlos Moheba und Sumaro die Plätze zwei und drei.
Das Rennen für die Zweijährigen gewann die von Hans Walter Hillter trainierte Aussie Rules-Tochter Caitania (Andreas Helfenbein), die am Toto (38:10) auch stark nachgefragt gewesen war. Sie kam mit Riesenspeed noch an Touch of Angel vorbei, hinter der Astra Dritte wurde.
8.600 Besucher wurden am zweiten Meetingstag gezählt. Der Umsatz von ca. 118.000 Euro lag wieder deutlich über dem des Vorjahres, als man etwa 82.500 Euro umgesetzt hatte. Glücklicherweise regnete es während der Veranstaltung nicht, wie am Vortag.









