Am Sonntag startet in Köln mit dem 81. Gerling-Preis (Gr, II, 70.000 Euro, 2400 m, Zum Tagesmarkt) die „German Racing Champions League“, eine elf Rennen umfassende Serie, die – hätte es sie schon 2015 gegeben – im vergangenen Jahr von Ito gewonnen worden wäre.
Eben dieser Ito (Filip Minarik) führt auch das zehnköpfige Feld in diesem Jahr an. Zwar muss der Schützling von Jean-Pierre Carvalho dem gesamten Feld Gewicht vorgeben, doch dürfte er dennoch als Favorit in die Gruppe II-prüfung von Köln gehen. Mit Sirius (Andreas Löwe/Stephen Hellyn) ist noch ein zweiter Gruppe I-Sieger am Start. Dritter Favorit ist Stall Salzburgs Night Wish (Sarah Steinberg/Andrasch Starke), der in diesem Jahr bereits im Premio Ambrosiano auf Gruppe III-Parkett platziert war. Andreas Wöhler schickt den Derby-Dritten des Vorjahres, Fair Mountain (Eduardo Pedroza), ins Rennen und Christian von der Recke ist mit Eric (Alexander Pietsch) und Shadow Sadness (Jozef Bojko) gleich doppelt vertreten. Für Peter Schiergen startet Lovato (Andreas Suborics) und Mario Hofer sattelt Vif Monsieur (Koen Clijmans). Den acht Hengsten stellen sich mit Early Morning (Dr. Andreas Bolte/Adrie de Vries) und Shivajia (Uwe Stech/Daniele Porcu) zwei Stuten entgegen.
Zweites Highlight des Tages ist die Frühjahrs-Meile des Carl Jaspers Versicherungskontors (Zum Tagesmarkt), ein mit 25.000 Euro dotiertes Listenrennen. Hier trifft Andreas Löwes Gruppe I-Sieger Lucky Lion (Adrie de Vries) unter anderem auf den von Sir Mark Prescott trainierten Celestial Path (Luke Morris). Der Footstepsinthesand-Sohn war zweijährig Dritter in der Racing Post-Trophy (Zum Rennvideo) und im vergangenen Jahr Fünfter in den 2000 Guineas (Zum Rennvideo) hinter Gleneagles.
Neben dem Start zur „Champions League“ freut sich der Kölner Rennverein auf den 15. Benefiz-Renntag zu Gunsten des Kinderschutzbundes Köln. Im vergangenen Jahr konnte man 50.000 Euro an Spenden einfahren. Zahlreiche Prominente werden sich auch am Sonntag auf Spendenjagd begeben und einige werden sich nach dem neunten Rennen selbst in den Rennsattel schwingen und beim abschließenden Island-Pony-Rennen um die Wette reiten.













