Die harmlose E-Aufgabe um den Commerzbank Cup geriet durch das Saison-Comeback von Protectionist und das Comeback für seinen Melbourne Cup-Trainer Andreas Wöhler zum Höhepunkt des Düsseldorfer Rahmenprogramms am Tag der Wempe German 1000 Guineas. Und das trotz Ausgleich I und II sowie zweier Dreijährigen-Prüfungen.
Der einstige Melbourne Cup-Held besinnte sich direkt beim ersten Auftritt nach seiner Rückkehr aus Australien alter Stärken. Iraklion, Listensieger und Gruppe erprobt, führte das Feld bis in den Einlauf der 2200 Meter Strecke. Als Eduardo Pedroza mit dem Monsun-Sohn zum Angriff schritt, war Australian Bloodstocks Protectionist sehr souverän auf der Siegerstraße. Iraklion musste nichts tun, um den zweiten Platz gegen den einstigen Preis von Europa-Sieger Empoli, der nur noch ein Schatten früherer Tage ist, zu halten (Zum Video).
Für Eduardo Pedroza und seinen Chef Andreas Wöhler bedeutet am Sonntag der Erfolg von Protectionist, der nun in Hamburg im Hansa-Preis, der auf dem Weg zum Cup-Triumph gewonnen hatte, laufen soll, nach den Siegen in den D-Aufgaben für Dreijährige (s. extra Bericht) der dritte Tagestreffer.
Das Gütersloher Team bestimmte am Sonntag ohnehin die Düsseldorfer 1000 Guineas-Veranstaltung. Jozef Bojko, zweiter Mann am Wöhler-Quartier, siegte im Ausgleich III über 1600 Meter mit Bernhard J. Friesdorfs Tweet Lady (65:10) gegen den Favoriten Bombelli und Tjerk, der Dritter wurde (Zum Video). Zudem war gewann er mit Christoph Columbus (s. extra Bericht) den Ausgleich III über 2200 Meter. Doppelt erfolgreich war auch Alexander Pietsch, der mit Jule den Ausgleich II (s. extra Bericht) gewann und zum Finale mit John Smith‘ Yeah Cool (78:10) im Ausgleich IV über 1400 Meter gegen Novice Of Budysin und Crystal Doll siegte (Zum Video).
Den Ausgleich I über 1500 Meter schnappte sich Filip Minarik mit Christian Wolters‘ Divisional (82:10), der schon in Baden als „Gutes Ding“ am Ablauf war, aber in einem „höllisch“ schweren Ausgleich II nur Sechster wurde. Antalyas Siegesserie wurde gestoppt, aber als Zweite enttäuschte sie natürlich nicht. Dritter wurde der 23:10-Favorit Atreju (Zum Video).
Am Ende der Veranstaltung, die von 8520 Zuschauern besucht wurde, belief sich der Umsatz auf 209.861 Euro (Vorjahr 206.871 Euro).











