Starker Petit Chevalier zwingt Cirrus des Aigles in die Knie

Der deutsche Rennsport schreibt weiter positive Schlagzeilen in Europa. Am Samstag war es der von William Mongil (Foto) trainierte Petit Chevalier, der in Deauville ein weiteres französisches Gruppe-Rennen entführte. Dabei zählte im Prix Gontaut-Biron (80.000 Euro) der Gruppe III kein geringerer als der von Corine Barande-Barbe trainierte Cirrus des Aigles (Olivier Peslier) zu seinen Gegnern.

Der Wallach ging als 19:10-Favorit in das 2000 Meter-Rennen und zeigte nach seinem Comeback weiter ansteigende Form, doch war der deutsche Vertreter unter Klasse-Jockey Maxime Guyon an diesem Tag zu stark für den Favoriten. Mit 93:10 wurde das Vertrauen auf den Hachtseer belohnt. Dritter wurde Smoking Sun (Pascal Bary/Stephane Pasquier). Für William Mongil war es der erste Gruppe-Triumph seiner Trainer-Karriere.

Gleich zum Auftakt der Veranstaltung stellte Mario Hofer unter Beweis, dass seine Zweijährigen aktuell blendend auf dem Posten sind. In einem mit 24.000 Euro dotierten 1300 Meter-Rennen gewann der Vespone-Sohn Stillman unter Christophe Soumillon (32:10) vor Secret Admirer (Andre Fabre/Pierre-Charles Boudot).

Die von Michael Figge trainierte Lucky Valentine, geritten von Mirco Demuro, verdiente mit Rang fünf in einem Verkaufsrennen (23.000 Euro) über 2200 Meter immerhin noch Geld. Michael Figge durfte sich später am Tag noch über den dritten Platz von Salinas Road (Mirco Demuro) in einem Handicap (30.000 Euro, 1600 Meter) freuen. In einem mit 60.000 Euro dotierten Handicap über die Meile wurde William Mongils König Bernard (Umberto Rispoli) reiterlos.

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