Zu einem Sieg reichte es für die deutschen Pferde am Freitag in Frankreich zwar nicht, aber das große Aufgebot aus hiesigen Ställen konnte einige Platzgelder sammeln. Die sportlich wohl beste Leistung zeigte dabei der Karlshofer Samum-Sohn Karibiksturm, der in einem 50.000 Euro-Jagdrennen in Enghien einen guten zweiten Platz belegte.
Unter Topjockey Cyrille Gombeau hatte der Vierjährige vom Start bis wenige Meter vor dem Ziel die Spitze. Erst ganz zuletzt kam der Favorit Soulongy noch an ihm vorbei. Karibiksturm (Foto), der inzwischen bei Trainerin Loic Audon beheimatet ist, verdiente 12.000 Euro, sein Reiter traut ihm über Hindernisse noch einiges zu.
Georg Baron von Ullmanns Next Vision (Christophe Soumillon), der Zweite aus dem Preis des Winterfavoriten 2008, zählte in Longchamp in einem Altersgewichtsrennen über 2000 Meter (26.000 Euro) zu den Favoriten. Nach langer Führung wurde der Vierjährige am Ende Fünfter.
Für einen Schock am Toto sorgte in einem Verkaufsrennen über die Meile (15.000 Euro) der von Hans Walter Hiller vorbereitete Electric Roi (Romain Briard), als er in einem Feld von 18 Pferden (darunter sieben aus deutschen Quartieren) Dritter wurde. Auf Platz gab es dafür 101:10. Stefan Wegners Owentuo verdiente als Fünfter in diesem Rennen ebenfalls Geld.
Fünfte wurde auch die von Werner Baltromei für den Stall Oberlausitz trainierte Dreijährige Glady Romana (Dominique Boeuf) in einem Course F über 1800 Meter (24.000 Euro).
Ralf Rohnes I do (Ioritz Mendizabal kam im Pendant für die Hengste ebenfalls auf den fünften Rang.
Eine tolle Vorstellung zeigte als Dritte im Tierce-Handicap des Tages (2000 m, 48.000 Euro) die von Sascha Smrczek nach Paris geschickte Sina (Henk Grewe), die somit für den Stall Moorea 6.720 Euro eingaloppierte. Auch sie zahlte mit 54:10 viel auf Platz.
In Enghien gab es in einer Hürdenprüfung für Dreijährige (Verkaufsrennen, 3300 m, 22.000 Euro) noch den Erfolg eines ehemals in Deutschland trainierten Pferdes, als die Stute Marina, die im Vorjahr für Christian von der Recke in Frankreich auf der Flachen gewinnen konnte und dann dort blieb, mit zehn Längen Vorsprung als 21:10-Favoritin als Siegerin über die Linie kam. Es war der zweite Erfolg der Paolini-Tochter in Folge.










