Die Erfolgs-Bilanz des Gestüts Görlsdorf in der vergangenen Woche als Anbieter auf der Tattersalls December Foal Sale in Newmarket konnte sich sehen lassen. Den Auftakt machte am Freitag ein Camelot Hengst (1130) aus der Ex Schlenderhaner Monsun-Stute Karavel. Für den Halbbruder von Kerosin musste Amanda Skiffington am Freitag bis 160.000 Guineas gehen, um den Zuschlag zu erhalten. Letztes Jahr hatte Görlsdorf während der December Mare Sale die Königstiger-Halbschwester mit dem 160.000 Guineas-Zuschlag im Bauch für 140.000 Guineas ersteigert.
Zwei Minuten später ging ein Görlsdorfer Sea The Stars Hengst (Lot1131) aus der Rock of Gibraltar-Tochter Questabella durch den Ring. Hier fiel für John Ferguson bei 140.000 Guineas der Hammer. Den nächsten hochpreisigen Zuschlag landete Görlsdorf, als am Samstag ein Maxios-Sohn (1409) für 55.000 Guineas versteigert wurde. Mutter des jungen „Max“ ist die Görlsdorfer Dubai Destination Stute Magma, Halbschwester von Moi Lolita und Matchwinner. Ein Görlsdorfer Poet’s Voice-Sohn aus der Mexicali machte zudem 18.000 Guineas und ein Makfi-Hengst aus der Waldblume 20.000 Guineas. Zum ersten Mal bot Görlsdorf seine Pferde bei Tattersalls in Newmarket im eigenen Namen an und das scheint gut geklappt zu haben. „Made in Germany ist inzwischen ein internationales Qualitätszeichen“, meinte hierzu Heike Bischoff-Lafrentz gegenüber GaloppOnline.de.
Auktionserfolg bei Tattersalls auch für das Gestüt Röttgen und deren Pascha Reliable Man. Das Stutfohlen (Lot 1412) des Dalakhani-Sohnes aus der Diacada wurde am Samstag für 48.000 Guineas verkauft. „Als Käufer zeichnete etwas überraschend Ronald Rauscher, denn er war für Röttgen Anbieter dieses Fohlen“, teile Frank Dorff vom Gestüt Röttgen mit. Zudem zeichnete Ronald Rauscher für die Sea The Stars-Tochter (Lot 1105) von Stall Phillips Winterkönigin sowie Diana-Zweiten Djumama verantwortlich. Emerald Bloodstock zahlte für das junge „Mädel“ 82.000 Guineas. Manfred Ostermanns Gestüt Hof Ittlingen hatte am Donnerstag über Jamie Railton eine Shamardal-Tochter (Lot 730) der Gruppesiegerin Survey für 55.000 Guineas an John Ferguson verkauft.
Der kleine Halbruder von Wienerwalzer (Lot 1204A), also das nachträglich, groß angekündigte Hengstfohlen von Galileo aus der Schlenderhaner Walzerkoenigin, wurde kurzfristig wieder abgemeldet.
An Käufen gab es an den fünf Tagen der Fohlen-Session, soweit sich dies nachvollziehen lässt, folgendes zu verzeichnen. Stauffenberg Bloodstock ersteigerte Lot 889 (60.000 Guineas) und 1129 (115.000 Guineas), Ralf Rohne Lot 801 (1.000 Guineas) und Sepp Hellmich/Wolfgang Lau Lot 1387 (12.000 Guineas).











