Beim Mülheimer Saisonfinale am Samstag tummelten sich auch zwei Gruppe-Pferde im Programm. Im letzten Rennen sahen die zahlreichen Besucher auf dem Raffelberg endlich den ersten Sieg des Ittlingers Lovato (12:10) (Zum Video), der in diesem Jahr unter anderem Sechster im Oleander-Rennen wurde (Zum Video).
Die Geschichte des von Peter Schiergen trainierten Lauro-Sohnes ist an diesem Tag sogar doppelt schön. Nicht nur weil der Vierjährige nicht länger sieglos ist, sondern auch weil man Andrasch Starke endlich wieder bei einer Siegerehrung sehen durfte. Seit Mitte Mai fiel der Asterblüte-Reiter mit gebrochenem Schlüsselbein aus. Nun ist der Co-Champion zurück und durfte gleich jubeln. Mit dem Wallach Lovato gewann Andrasch Starke leicht und locker Start-Ziel gegen Euro Pearl und Minnetonka.
Eine halbe Stunde zuvor kam der Auenqueller Molly le Clou, der im vergangenen Jahr Dritter im Mehl-Mülhens-Rennen und anschließend Siebter im Derby wurde, an den Start (Zum Video). In Mülheim gab er sein Debüt für Trainer Mario Hofer. Zuletzt lief es für den Doyen-Sohn alles andere als rund. In der Badener Meile belegte er nur Rang neun. In Mülheim sollte der Vierjährige wieder einmal in das Gefühl des Sieges kommen, doch Markus Klugs vierjähriger Rabi (36:10) machte dem Auenqueller einen Strich die Rechnung. Zwar war der 17:10-Favorit Molly le Clou im Einlauf zur Stelle, dich Innen ließ sich Stall 5-Stars It’s Gino-Sohn unter Adrie de Vries nicht abschütteln. Immer wieder zog Rabi an und Molly le Clou fand keine Antworten, musste sich am Ende mit Rang drei begnügen. Dritter wurde Bruce Helliers Giolino. Die Rennleitung überprüfte noch den Ausgang des Rennens, beließ es dann aber beim ursprünglichen Richterspruch.
Im Dreijährigen-Rennen des Tages über 1300 Meter gab sich die Brümmerhofer Favoritin Sugar Free (23:10) keine Blöße (Zum Video). Die von Melanie Sauer trainierte Exceed and Excel-Tochter, die bei ihrem Debüt in Krefeld schon Zweite wurde, gewann leicht mit zweieinhalb Längen vor Daring Lion und Egara. Die Brümmerhoferin macht nun in der Listenklasse weiter. Wo, ist allerdings noch nicht sicher. Für Filip Minarik, der im Sattel der Siegerin saß, war es bereits der zweite Tagestreffer. Zuvor gewann er bereits den Ausgleich III mir Dr. Andreas Boltes Rock Shandy (siehe Extratext) (Zum Video).













