Starke ?berzeugt mit Dux Scholar im ‚Prix Wildenstein‘

Danedream kann Andrasch Starke aus den bekannten Gründen in Paris nicht reiten und doch ist Deutschlands bester Jockey nach Longchamp gereist, um sich in den Sattel zu schwingen. Und dies mit Erfolg. Im zur Gruppe II zählenden Prix Daniel Wildenstein (200.000 Euro) über die Meile, zeigte Starke warum er zu den besten seiner Zunft gehört.

Auf dem für Ramzan Kadyrov trainierten Dux Scholar (A. Shavuyev) legte Starke (Foto) einen tollen Ritt hin, als er sich aus dem Mittelfeld kommend an die Spitze des Feldes setzte und erst kurz vor dem Zielspiegel von der 71:10-Chance Zinabaa (M. Mace/G. Mosse) abgefangen wurde und mit einer dreiviertel Länge unterlag. „Das war eine tolle Leistung, er ist wirklich super gelaufen“, war Starke zufrieden mit seinem Pferd. Zweieinhalb Längen zurück kam die Wertheimer-Stute Evaporation auf Rang drei vor Sarkiyla, die sich doch zeitig sehr schwer tat.

Eine Überraschung gab es bereits im ersten Gruppe II-Rennen, dem Prix Chaudenay (200.000 Euro) über 3000 Meter, als sich der Riesen-Außenseiter Les Beoufs (J. Guillochon) aus dem Rennstall von Valerie Seignoux aufmachte die Konkurrenz zu schocken. Der Apsis-Sohn (780:10) kam mit der Empfehlung eines Course D-Sieges in dieses Gruppe-Rennen und suchte von Beginn an sein Heil in der Flucht, entfernte sich zwischenzeitlich auf gut fünf/sechs Längen vom Feld und hatte noch kurz vor dem Ziel den Vorteil inne. Doch auf den letzten Metern wurde er noch vom späteren Sieger Canticum (136:10) aus dem Quartier von David Smaga, der mit Gregory Benoist unterwegs war, abgefangen. Der Favorit Shantaram scheiterte wohl am zu weichen Boden. Der Einlauf auf den ersten beiden Plätzen zahlte 3612:10.

Der mit 250.000 Euro dotierte Prix de Royallieu, Gruppe II über 2500 Meter ging an Alain de Royer-Dupre und Christophe-Patrice Lemaire. In den grün-roten Farben des Aga Khan siegte die als 40:10-Chance gestartete Dalkala, die knapp vor Shirocco Star (H. Morrison/D.Holland) bleiben konnte. Das dritte Geld ging an La Conquérante (J.-C. Rouget/I. Mendizabal).

Bei den Vollblutarabern setzte sich in der zur Gruppe I zählenden Qatar Trophy des Juments (150.000 Euro) über 2000 Meter die 98:10-Chance Al Moutawakila (A. Chaille-Chaille/T. Fourcy) durch.

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