Eine sechsstellige Quote gab es am Sonntag im Rennen des Tages auf dem Düsseldorfer Grafenberg, das Testor gewann. Denn mit dem von Steffi Hofer gerittenen 331:10-Außenseiter konnte man in diesem Handicap nun wirklich nicht rechnen, und auf dem zweiten Platz landete mit Van Vürden (noch sieglos) auch ein Pferd, das dem man nicht unbedingt ganz vorne erwartet hatte.
Erst dann folgten mit Image Sun und Sweet Fighter die Favoriten auf den Plätzen drei und vier. 100.016:10 lautete die Quote in der Viererwette, während sie am Tag zuvor in Mülheim ja nicht getroffen worden war. Ohnehin war es am Sonntag ein Tag der Außenseiter, denn lediglich im Dreijährigenrennen kam durch Praia einmal der Favorit zum Zuge.
Für Andrasch Starke (Foto) endete das Rennen des Tages wenig erfreulich. Als die von ihm gerittene Stute Bouquet stolperte, musste er unsanft zu Boden, zog sich nach ersten Diagnosen Prellungen und eine Gehirnerschütterung zu.
Das Altersgewichtsrennen über die 1400 Meter-Distanz gewann der von Petr Olsanik aus Iffezheim nach Düsseldorf geschickte Floreas Start-Ziel ohne große Mühe, was den ersten Deutschlandtreffer für Andrasch Starke in dieser Saison bedeutete. Der Vierjährige verwies die Außenseiter Mister Bold und Free and Easy auf die Plätze zwei und drei.
Einziger Aktiver mit zwei Siegen war Jiri Palik, der mit Pythonga aus dem Stall von Angelika Glodde und mit Bravado im letzten Rennen punkten konnte. Der Umsatz belief sich nach den acht Rennen auf rund 220.000 Euro.











