Starke Leistung, aber Pech: Den Sieg hauchd?nn verpasst

Im Anschluss an den imponierenden Erfolg im Italienischen St. Leger trafen Trainer Dr. Andreas Bolte und das Besitzer-Ehepaar Kuhlmann eine Entscheidung: Wir lassen Caudillo (Foto) noch einmal in dieser Saison antreten. Denn auf der Bahn in Rom gab es an diesem Sonntag noch eine passende Prüfung.

Und im Premio Roma Vecchio, einem mit 61.600 Euro dotierten Listenrennen über 2800 Meter, ging das volle Vertrauen des Publikums in der italienischen Hauptstadt mit dem Deutschen. Zum Kurs von 17:10 nahm der Hoffnungsträger den Marathon in Angriff. Und er verkaufte sich unter Henk Grewe abermals ausgezeichnet.

Doch leider fehlte ihm das letzte Quäntchen Glück. Von sechster Position aus packte Caudillo in einer äußeren Spur Mitte der Geraden mächtig an, doch wurde er etwas spät ins Treffen geführt. Immer dichter kam er an den Co-Favoriten Montalegre, den Umberto Rispoli für den Botti-Stall steuerte, heran, doch für den Italiener stand der Pfosten goldrichtig.

Mit einer geschätzten Nase wehrte Montalegre Caudillo hauchdünn ab, einen Galoppsprung weiter hätte der Sieger nur Caudillo geheißen, während Quality Son als Dritter schon deutlicher zurück folgte. Eine tolle Leistung des Bolte-Schützlings, doch wäre ein Erfolg natürlich die Krönung gewesen.

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