Stark! Deutsche Dreierwette im Premio Vittorio Di Capua

Die Reise nach Italien hat sich für die deutschen Rennställe gelohnt. Auf der Rennbahn San Siro in Mailand stand mit dem zur Gruppe I zählenden Premio Vittorio Di Capua (209.000 Euro) über die Meile ein Highlight im italienischen Rennsportkalender auf dem Programm und am Ende hatten alle deutschen Teilnehmer in diesem Rennen Grund zur Freude.

Das strahlendste Gesicht dürfte dabei Andreas Löwe haben, der mit Amaron (25:10) den Sieger stellte. Unter Mirco Demuro übernahmen der Klasse-Meile Amaron (Foto) 300 Meter vor dem Zielspiegel die Führung und hielt diese Fest.

Nach zahlreichen erstklassigen Leistungen, bei denen meist immer die nötige Portion Glück fehlte, hat es nun mit dem ganz grossen Amaron-Coup geklappt.

Dieser landete ihn ausgerechnet am Geburtstag der Frau, die ihn als Jährling entdeckte. Harriet Loder, Nichte von David Loder, der Sheikh Mohammed Dubai Millennium ans Herz legte, suchte Amaron für sein Team vor zwei Jahren bei der Jährlingsauktion in Newmarket aus, für 105.000gns wurde der Shamardal-Hengst zugeschlagen.

Auf dem zweiten Platz kämpfte sich Amarillo aus dem Asterblüte-Quartier von Peter Schiergen. Mit Steuermann Andrasch Starke konnte er die heranfliegende Monami (Andreas Wöhler/Cristian Demuro) noch auf Distanz halten. Die deutsche Dreierwette war perfekt.

Auch im zweiten Gruppe-Highlight des Tages in Mailand schnitten die deutschen Farben gut ab und bringen Zählbares mit in die Heimat. Im mit 61.600 Euro dotierten Premio Sergio Cumani (Gr. III, 1600 Meter) musste sich die Brümmerhoferin Cherry Danon (Peter Schiergen/Andrasch Starke) nur der 26:10-Chance Nova Hawk geschlagen geben, nachdem zuvor Cool Wave für das Tempo sorgte. Weiterhin erfreulich ist auch der dritte Rang von Samba Brazil (Andreas Wöhler), die mit Mirco Demuro in die Startbox einrückte.

Auf Listenebene verdiente Ralf Rohnes Ocean Park (Umberto Rispoli) im Premio Fassati (41.800 Euro, 1800 Meter) mit Rang drei Geld. Die Dreierwette knapp verpasst hat dagegen Peter Schiergens Gold and White im zur Listenklasse gehörenden Premio Coolmore (41.800 Euro, 1500 Euro). Mit Andrasch Starke wurde die Zweijährige Vierte.

Im Premio Cancelli (41.800 Euro), einem Listenrennen über 1000 Meter, blieben die deutschen Pferde Aristrocta (Ralf Rohne/Luca Maniezzi), Lipocco (John David Hillis/Mirco Demuro), Matchday (Erika Mäder/Andrasch Starke) und War Artsit (Markus Klug/Robert Havlin) außerhalb der Dreierwette.

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