Der 2002 geborene Deckhengst Königstiger (Foto) musste am Montag nach einer Verletzung eingeschläfert werden. Der Tiger Hill-Sohn gewann in den Farben seines Züchters, dem Gestüt Schlenderhan bereits zweijährig das Grand Criterium (Gruppe I, 1600 m) in Italien und wurde in diesem Jahr auch Champion-Zweijähriger.
Dreijährig gewann er zum Saisonauftakt den Frühjahrespreis (Gruppe III, 2000 m) in Frankfurt und stieg nach seinem Erfolg im Union Rennen (GruppeII, 2200 m) zum Derby-Favoriten auf.
Im deutschen Derby belegte er dann auf aufgeweichten Geläuf auf zu weiter Distanz den vierten Platz. Zurück über seine Lieblingsdistanz belegte er ein Frankfurt im Euro Cup (Gruppe II, 2000 m) den zweiten Platz. In seiner Rennkarriere verdiente Königstiger mehr als 300.000 Euro und erreichte ein GAG von 94 kg.
Ende dreijährig erwarb das Gestüt Fährhof Königstiger als Deckhengst. Für eine Decktaxe von 4.000 Euro war er seitdem in der Sottrumer Zucht tätig war. Bereits mit seinem ersten Jahrgang belegte er in der Statistik der führenden Zweijährigen-Vererber den zweiten Platz hinter Big Shuffle und Areion.
Sein vielleicht bester Nachkomme war der vom Gestüt Fährhof gezogene und für 180.000 Euro verkaufte jetzt vierjährige Hengst Why Not, der nach drei Starts und drei Siegen (u.a. auf Listenebene) in der vergangenen Woche von seinem Besitzer Rupert Plersch nach Australien verkauft wurde.
Aber auch Saint Pellerin, Secessio, Shining Glory, Anking, World’s Flash, Winafortune, Devilish Lips oder aktuell der Sieger im Münchener Auktionsrennen, Collodi, zeigen in tragenden Prüfungen ihr Rennvermögen und machten Werbung für ihren Vater.
In der aktuell zu Ende gegangenen Decksaison war Königstiger erstmalig als Deckhengst für das Gestüt Aesculap tätig und deckte dabei knapp 30 Stuten.













