Mit Neatico, Nicolosio und Amonit kam am Samstag genau die Hälfte der Teilnehmer im zur Gruppe III zählenden Prix Gontaut-Biron, einer mit 80.000 Euro dotierten 2000 Meter-Prüfung, aus deutschen Rennställen. Die Chancen etwas Zählbares mit nach Hause zu bringen waren also schon im Vorfeld sehr gut. In klarer Favoriten-Position stand aber der von Andre Fabre für die Gebrüder Werthheimer trainiert Pilote.
Doch der Favorit tat sich schwer, musste schon im Schlussbogen von seinem Partner Olivier Peslier stark bemüht werden, während vorne die zweitlängste Außenseiterin im Feld Cocktail Queen (126:10) nach Belieben Schalten und Walten konnte. Start-Ziel setzte sich die einzige Stute im Feld, eine von Myriam Bollack-Badel trainierte Motivator-Tochter, durch. Natürlich konnte die Siegerin auch von den Gewichtsvorteilen profitieren.
Dahinter folgte dann aber schon der erste Deutsche. Der von Waldemar Hickst für den Stall Nizza trainierte Peintre Celebre-Sohn Nicolosio (Foto) ging unter Maxime Guyon als zweiter Favorit auf die Reise und lag gleich zu Beginn in bester Position, kam aber gegen Cocktail Queen nicht an, hielt aber das zweite Geld gegen Pilote sicher fest. Dahinter wurde Peter Schiergen Neatico, der im Einlauf einen Moment hatte, aber nicht richtig weiter kam, knapp geschlagen Fünfter. Ohne Chance war Amonit aus dem Stall von Jens Hirschberger der abgeschlagen Letzter wurde.
Einen deutschen Sieg gab es am Samstag auch in der französischen Provinz. In Moulins gewann Yasmin Almenräder Phu Hai (68:10) ein Course E-Handicap über die Meile unter Jockey Antoine Werle.











