Eine Sprintprüfung mit einer gewissen Tradition verkörpert der mit 20.000 Euro dotierte Bayerische Fliegerpreis, eine 1300-Meterprüfung für dreijährige und ältere Pferde (Zum Langzeitmarkt). In der Vergangenheit war es vor allen Dingen das Rennen eines Pferdes, nämlich Toylsome, der dieses Sprint-Listenrennen nicht weniger als vier Mal an seine Fahne hatte heften können.
Es war auch zuletzt des öfteren das Rennen des Neussers Shinko’s Best, Sieger von 2008, Zweiter in 2007, und Dritter in 2006, der mittlerweile in die Jahre gekommen zu sein scheint, sich zuletzt jedoch wieder in einer kleineren Prüfung Selbstvertrauen holen konnte.
Nach der zuletzt gezeigten Leistung von Atlantic Sport in der Badener Goldenen Peitsche wird der Schiergen-Schützling unter Andreas Göritz (Foto) aus dem mächtigen Kölner Asterblüte-Quartier wohl die Bürde des Favoriten tragen. An der Oos waren die Abstände zum Sieger Amico Fritz in dieser Gr. II-Prüfung wahrlich nicht sehr groß, so das der fünfte Rang des Machiavellian-Sohn als 382:10 Aussenseiter aus dem Besitz von Mohammed Jaber ihm bei der Frage, wer Nachfolger von Vorjahressieger Le Big wird, beste Aussichten einräumen sollte.
Etwas dagegen könnte aber Werner Gülchers Glad Sky haben. Denn auch der in Iffezheim vorbereitete Big Shuffle-Sohn kehrt mit frischer Siegform aus der Listenklasse, eben in Riem erzielt, zurück. Auch wenn sich die Gewichtsverhältnisse nun zugunsten des Schiergen-Vertreters verändert haben, gibt sich Trainer Werner Gülcher durchaus zuversichtlich.
Gefährlich erscheint auch der bei seinen letzten Auftritten ausschließlich in Frankreich am Start erschienende Sapphire, der mit dem Außenseiter Murcielago den Dreijährigenjahrgang vertritt. König Concorde hat sich in Haßloch auf unterster Ebene wieder Selbstvertrauen geholt, während die Wiedingerin Prema erstmals wieder für Wolfgang Figge lokale Interessen vertritt.









