Was für eine Woche für Simon Springer. Als Besitzer konnte der Münchner in dieser Woche gleich zwei Zweijährigen-Sieger feiern. Den Auftakt machte dabei am Mittwoch im ersten Rennen der Karte in La Teste der zweijährige Hengst Dabirsim, der seine acht Gegner mit zehn (!) Längen Vorsprung deklassiert.
Dabei gewann der Hat Trick-Sohn wie ein Pferd ganz anderer Klasse und spielte in dem mit 14.000 Euro dotierten 1200 Meter-Rennen mit seinen Gegnern Katz und Maus.
Unter Jockey Philippe Sogorb canterte Dabirsim seinen Gegnern auf und davon und ließ seine Wetter in keiner Sekunde des Rennens schwitzen. Am La Teste-Toto zahlte der Hengst 28:10.
Buchmacher Simon Springer (das Foto zeigt Olaf Profft, mit dem Springer zusammen die Pferde aussuchte) erwarb das Pferd als Jährling im vergangenen Jahr für 30.000 Euro auf der Jährlingsauktion in Deauville.
Dabirsim, dessen Mutter die Royal Academy-Stute Rumored ist, avancierte zum ersten Frankreich-Sieger seines Vaters Hat Trick, einem Sohn der japanischen Deckhengst-Legende Sunday Silence.
Dabirsim hat zwei in Amerika siegreiche Halbgeschwister, von denen Preferred Yield mehrfach listenplatziert lief. Der Hengst, der nun in einem Listenrennen in Paris und dann im Prix Morny in Deauville antreten könnte, stammt zudem aus der Familie der Italienischen Oaks-Siegerin Bright Generation.
Wie Dabirsim wird auch Orcus von Christophe Ferland traininert. Wie sein Trainigsgefährte wechselte auch Orcus auf der letztjährigen Auktion in Deauville in den Besitz von Simon Springer, kostete 15.000 Euro.
Auch der Russian Blue-Sohn sollte eine gute Investion gewesen sein, gewann er nach Platz zwei beim Debut am Freitag leicht sein erstes Rennen in Bordeaux. Als 15:10-Favorit kam Orcus in einem ebenfalls mit 14.000 Euro dotierten 1200 Meter-Rennen leicht hin und rundete eine ausgezeichnete Woche für Simon Springer ab.












