Mit der Großen Europa Meile des Porsche Zentrum Düsseldorf steht am Sonntag ein weiteres Highlight der Düsseldorfer Turfsaison auf dem Programm (Zum Langzeitmarkt). In dem über 1600 Meter führenden und mit 55.000 Euro dotierten Gruppe III-Rennen treffen starke Dreijährige auf ältere Spezialisten. Nach dem noch nicht mal vor einer Woche in Iffezheim ausgetragenen Darley-Oettingen-Rennen haben die Spitzenmeiler in Düsseldorf erneut die Chance auf Gruppe-Lorbeer. Der von Mario Hofer für Eckhard Sauren trainierte und bereits dreimal auf Gruppe-Ebene erfolgreicher Hengst Nordico, der von Andreas Wöhler für Jaber Abdullah vorbereitete Noor Al Hawa, letztjähriger Sieger im Junioren-Preis auf dieser Bahn und der auf zweite Plätze gebuchte für Röttgener Interessen und von Markus Klug betreute El Loco sollten die besten Aussichten auf den Sieg haben. Nicht zu unterschätzen ist bei weichem Geläuf auch die von Waldemar Hickst für den Stall Grafenberg trainierte Soldier Hollow-Tochter Nymeria. Ob sie ihren bevorzugten Boden in Düsseldorf antrifft, scheint im Moment zumindest fraglich.
Als ein weiterer Höhepunkt des Tages wird um 16:20 Uhr der Preis der Holschbach Immobilien-Gruppe – BBAG Auktionsrennen Düsseldorf auf die Reise gehen. In dem über 1400 Meter führenden und insgesamt mit 52.000 Euro dotierten Rennen kämpfen acht ausschließlich in heimischen Ställen vorbereitete zweijährige Hengste um die Siegbörse von 25.000 Euro. Zwei davon schickt Andreas Wöhler in das Rennen. Nach der zuletzt hinter dem späteren Sieger des Zukunftsrennens in Iffezheim gezeigten Debutform sollte der für den Stall Salzburg vorbereiteten Nani gute Chancen auf den Sieg anmelden. Aber auch die anderen Starter, allesamt aus großen Ställen anreisend, sollten keineswegs unterschätzt werden (Zum Rennen).
Mit dem Großen Preis von Engel & Völkers Düsseldorf – 92. Junioren-Preis steht noch ein interessantes Listenrennen für die Zweijährigen auf dem Programm (Zum Rennen). Es gab Zeiten, da gewannen Pferde den Düsseldorfer Junioren-Preis, die später in ihrer Laufbahn zum Gruppe-I-Sieger aufstiegen. Erinnert sei an Soldier Hollow, Sumitas, Lando, Platini oder Lomitas. Dieses Jahr könnte der von Lennart Hammer-Hansen in Iffezheim trainierte Sugar Daddy zum Favoriten werden. Er ging in Baden-Baden auf und davon und sollte um den Sieg mitreden können. Der amtierende Champion Andrasch Starke und damalige Siegreiter von Sugar Daddy steht diesmal nicht zur Verfügung, da er für seinen Arbeitgeber Peter Schiergen Viva la Flora reitet. Eine Stute, die auf der Heimatbahn in Köln ebenfalls auf Anhieb in zukunftsträchtiger Manier zum Zuge kam. Im Rahmenprogramm kommen zudem vier Handicaps der unteren Kategorien, davon unter anderem ein Ausgleich IV, der zugunsten der Deutschen Kinderkrebshilfe gelaufen wird (Zum Rennen) und ein Ausgleich III, der mit Viererwette mit 10.000 Euro Garantieauszahlung die Wettchance des Tages darstellt (Zum Rennen), ein Ausgleich II (Zum Rennen) und ein Rennen für den Derbyjahrgang zur Austragung.










