Während „Royal Ascot“ hatte man ihn erst gekauft, schnell drei Rennen gewonnen und jetzt ist er schon wieder aus dem Stall verschwunden. Die Rede ist vom Bad Harzburg-Dreifachsieger Spiritofedinburgh, den Joachim Weißmeier, Rennstall-Manager am Quartier seiner Frau Regine, aus dem englischen Stall von Brendan Powell für insgesamt 3.500 Euro für den Stall NagNag herausgekauft hatte.
„Ich wollte unbedingt ein Pferd haben, das im Harz gewinnen kann. Mit dieser Bitte bin ich an meinen Freund Phillip Mitchell herangetreten. Er bot mir zwei Pferde an, auf Spirit fiel die Wahl. Ich war dieses Jahr beim Royal Ascot-Meeting, hab ihn dann persönlich nach Deutschland gebracht. Als mein Sohn ihn zu Hause das erste Mal geritten hat, war klar, die Distanz war zuletzt immer zu weit für ihn. Darin herunter zu gehen, war wohl der Schlüssel zum Erfolg,“ so Weißmeier am Dienstagmorgen gegenüber GaloppOnline.de.
Neue Besitzerin des Lilbourne Lad-Sohnes ist Besitzertrainerin Maria Nienstädt. „Wir haben ihn ihr für nettes Geld verkauft. Sie hat meinem Sohn viele Siegritte gegeben. Jetzt konnten wir ihr mal was zurückgeben.“ Spiritofedinburgh soll künftig den Platz von Humpry einnehmen, der für Nienstädt u.a. im Harz immer sehr erfolgreich war, bald in den wohlverdienten Ruhestand gehen soll. Wird wie auch der Bald-Pensionär unter der besonderen Beobachtung von Pflegerin Corinna Tögel stehen. Dass er mit dem Kurs am „Weißen Stein“ klarkommt, hat er in den letzten Tagen nicht nur einmal bewiesen.













