Spannung garantiert beim gro?en Dresdener Saisonfinale

Am Buß-und Bettag geht in der sächsischen Landeshauptstadt traditionell die Rennsaison zu Ende. In Ostdeutschland ist dieser Tag noch ein gesetzlicher Feiertag. Grund genug für die Turf-Freunde einen Mittwoch auf der Rennbahn in Seidnitz zu verbringen. Besonders wenn zum ostdeutschen Saisonfinale ein letztes Mal ein derartiger Renntag wartet.

Mit insgesamt neuen Tagesprüfungen und vollen Starterfeldern – in jedem Rennen werden immer zehn oder mehr Kandidaten in die Boxen einrücken – hat sich der Dresdener Rennverein zum Finale richtig ins Zeug gelegt. Im Zentrum der Veranstaltung steht natürlich der Preis der Ostdeutschen Sparkasse.

Im letzten Listenrennen der Saison kommt unteranderem Gereon (Foto) an den Ablauf. Der Next Desert-Sohn avancierte 2010 zum Gruppe-Sieger und versuchte sich auch in diesem Jahr bereits auf allerhöchstem Niveau, blieb hier allerdings einiges schuldig, so dass sich der Schützling von Christian Zschache nun wieder zurück in die Listenklasse begibt (Zum Langzeitmarkt).

Aber auch der sportliche Rahmen kann sich sehen lassen. Es werden fünf Rennen der Kategorie Ausgleich IV zur Austragung kommen, in einem Ausgleich III wird die von Wolfgang Figge trainierte Ordensfrau in die Boxen einrücken. Die Refuse To Bend-Tochter konnte zuletzt in München ein ähnliches Rennen für sich entscheiden.

Für reichlich Spannung wird an diesem Tag natürlich der Kampf um das deutsche Jockey-Championat sorgen, der sich nach dem letzten Wochenende mit den Renntagen in Bremen und Frankfurt noch weiter verschärft hat.

Alexander Pietsch, Filip Minarik und Eduardo Pedroza stehen aktuell nun bei 70 Saisonsiegen. Mehr Spannung geht nicht mehr, denn die drei Protagonisten werden allesamt vertreten sein.

Filip Minarik hat am Mittwoch insgesamt acht Chancen, während Pietsch einen Ritt weniger hat, darunter den auf Tishko im dritten Rennen. Pietsch konnte mit dem Polish Summer-Sohn, der von Claudia Barsig trainiert wird, bei seinem letzten Start ein Altersgewichtsrennen in München gewinnen, kommt also als frischer Sieger nach Seidnitz.

Eduardo Pedroza muss sich dagegen mit fünf Ritten zufrieden geben, aber auch er hat den Fehdehandschuh längst aufgenommen und wird seinen Titel nicht kampflos abgeben wollen. Es ist also alles drin, was man sich für einen abwechslungsreichen Tag auf der Galopprennbahn nur wünschen kann. Gewinnen können an diesem Tag aber nicht nur die Jockeys.

Auch für die Gäste locken an den Wettschaltern lukrative Gewinne, darunter die Wettchance des Tages in der achten Tagesprüfung. In der Viererwette kommen 10.000 Euro garantiert zur Auszahlung. Der Renntag in Dresden beginnt bereits um halb zwölf.

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