Soumillons Ascot-Meinung: ‚Manduro ist eher ein Meiler‘

Nur Ouija Board und Electrocutionist, die Super-Stute und der Dubai World Cup-Sieger, waren vor ihm. Es gibt keine Zweifel mehr: Manduro (Foto ganz rechts), am Mittwoch Dritter in den Prince of Wales´s Stakes in Royal Ascot, ist enorm verbessert.

Georg Baron von Ullmanns Hengst legte wiederum Ehre für die deutsche Zucht ein, war ganz dicht bei den anderen Cracks und ließ Asse, wie den Dubai Duty Free-Sieger David Junior, hinter sich.

Über 2000 Meter führte die Gruppe I-Prüfung auf der königlichen Bahn, doch Manduros Jockey Christophe Soumillon sieht die Zukunft des ehemaligen Winterfavoriten eher wieder auf der Meile.

‚Ich denke, er ist eher ein Meiler‘, schilderte der Klassejockey in Ascot. ‚Manduro ist sehr leicht galoppiert. Die 2000 Meter bedeuten ein wenig die Grenze seines Stehvermögens. Aber ich bin mir sicher, dass er über 1600 Meter ein Top-Rennen gewinnen wird.‘ Jetzt darf man gespannt sein, wohin der Weg von Manduro führt.

Interessant am Rande: Die Siegerin des Rennens, Ouija Board, wertete den Erfolg von Shirocco im Coronation Cup weiter auf, hatte dieser ihr doch damals in Epsom keine Chance gelassen.

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