Sonntag Saisonhöhepunkt in Hannover

Der von Erika Mäder trainierte Red Dubawi kehrt zurück auf die Neue Bult und tritt am Sonntag als Titelverteidiger im zur Gruppe II zählenden und mit 70.000 Euro dotierten Großen Audi Q7 Preis des Audi Zentrums Hannover – Meilen Trophy an.

Er trifft unter Dennis Schiergen auf sechs Gegner. Und die haben es in sich, so dass es für den Vorjahressieger, zuletzt nur Siebter in der Badener Meile, kein leichter Gang werden dürfte. Favorisiert am Wettmarkt ist Wild Chief, der in der vergangenen Saison als Dreijähriger zur Jahrgangsspitze zählte. Nach seinem zweiten Platz in der Kölner Frühjahrs-Meile zum Jahreseinstand kam der Doyen-Sohn aus dem Mülheimer Rennstall von Jens Hirschberger im Prix Bertrand du Breuil Longines (Gr. III) auf einen respektablen vierten Platz zu Fintry, wobei die Abstände auf den Plätzen nicht allzu groß waren.

Die einzige Vertreterin des Jahrgangs 2012 ist Andreas Wöhlers klassische 1000 Guineas-Siegerin Full Rose. Die für Besitzer Jaber Abdullah trainierte Stute tritt unter Eduardo Pedroza an. Und sollte sich der Eindruck der letzten Wochen bestätigen, dann besitzen die Dreijährigen gegen die Älteren ganz gute Karten, wie zuletzt am Beispiel von Lovelyn gesehen, die im Hamburger Hansa-Preis den ein Jahr älteren Sirius auf den zweiten Platz verwies.

Ein Duo, das mit Sicherheit gute Chancen auf einen der vorderen Plätze anmelden wird, bilden Mario Hofers Nordico und der von Ferdinand Leve trainierte Felician. Nordico, ein im Besitz von Eckhard Sauren befindlicher Medicean-Sohn, gewann kürzlich noch den Großen Preis der Dortmunder Wirtschaft, während Felician, Gestüt Haus Ittlingens Motivator-Sohn, in der Badener Meile mit Rang fünf durchaus gut genug lief, um auch in Hannover Geld zu verdienen (Zum Langzeitmarkt). 

Neben dem Hauptereignis, dem Saisonhöhepunkt auf der Neuen Bult,  wird am Sonntag noch ein weiteres sportliches Highlight geboten. Denn mit dem Großen Preis vom Meravis steht als fünfte Prüfung ein Listenrennen für dreijährige Stuten über 2000 Meter auf dem Programm, das für die eine oder andere Starterin durchaus noch als Sprungbrett für den Preis der Diana, das Deutsche Stuten-Derby, dienen kann (Zum Langzeitmarkt).

Ein Ausgleich II für die Steher, ein Rennen mit Viererwette, sowie eine „Wettchance des Tages“ runden den wichtigsten Renntag des Jahres in der niedersächsischen Metropole ab.

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