Sonntag in Herxheim: Mundry und Recke sind auch dabei

An diesem Sonntag steht auf der Rennbahn in Herxheim bereits das Saisonfinale an. Das mag schon etwas skurril klingen, doch wie im Vorjahr ist der erste Renntag auf der Bahn, die einst wirklich Kultstatus genoss, auch schon der Letzte. Es sind finanzielle Gründe, die den Renn- und Reiterverein Südliche Weinstraße dazu zwingen, nur noch einmal pro Jahr Rennen durchzuführen. Und bei der doch relativ dichten Terminfolge im Südwesten ist es nun einmal dieser Tag im März, an dem „Uff Herxe“ Rennen gelaufen werden.

Das ist zumindest quantitativ in diesem Jahr nicht verkehrt. Denn die Galopprennen sind wirklich ausgezeichnet besetzt, was die Zahl der Teilnehmer betrifft. Was auch seinen Grund hat, denn viele Pferde aus der Region waren in den vergangenen Wochen und Monaten auf den Sandbahnen in Neuss und Dortmund unterwegs, sie haben Kondition und haben natürlich jetzt vor der Haustür eine entsprechende Startmöglichkeit. Was sie, trotz der übersichtlichen Preisgelder (das sportlich wichtigste Ereignis, ein Ausgleich III, ist mit 3500 Euro dotiert) auch weidlich genutzt.

Mit Christian von der Recke ist auch die aktuelle Nummer eins der Trainerstatistik mit Pferden vor Ort. Mit 23 Siegen steht er im Moment an der Spitze der Statistik, das ist in Richtung Meisterschaft schon ein gutes Polster. Und das Championat peilt natürlich auch von der Recke an, doch sagt er auch: „Die Pferde, die jetzt gewonnen haben, können das natürlich nicht ständig tun.“ Mit Torsten Mundry (Foto), der drei seiner vier Pferde steuert, hat der Weilerswister Coach auch einen Topjockey verpflichten können.

Nächste Renntage

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