Gleich drei deutsche Pferde versuchen sich am Sonntag im Criterium de Saint-Cloud, dem mit 250.000 Euro dotierten Gruppe I-Rennen für die Zweijährigen über weite 2000 Meter. Da sollte man genauer hinsehen, denn so ganz chancenlos sind die deutschen Kandidaten Ailton, Meridia und Perdono kaum, das lehrt die Erfahrung aus vergangenen Jahren.
Denn 2004 gewann Trainer Mario Hofer mit der Stute Paita dieses Rennen, im letzten Jahr war er Dritter mit Flashing Numbers. ‚Natürlich ist es ein Sprung, aber sie hat so gearbeitet, das ein Start dort berechtigt ist‘, weiß Mario Hofer über seine Meridia zu berichten. Die Ullmann-Stute wird von Stephane Pasquier geritten.
Werner Baltromei (Foto) bietet unter Dominique Boeuf seinen Ailton auf, ein Pferd, das bislang ausschließlich in Frankreich aktiv war und dort schon Dritter im Prix du Conde (Gruppe III) war. Dritter deutscher Starter wird Perdono (Eduardo Pedroza) aus dem gerade bei den Zweijährigen in dieser Saison so erfolgreichem Quartier von Andreas Wöhler sein.
Am Donnerstag waren noch 13 Pferde für die letzte Gruppeprüfung der französischen Saison startberechtigt. Der Fährhofer Guarino, der zunächst auch noch eine Nennung besaß, wurde aus dem Rennen herausgenommen.
Wöhler hat im Rahmenprogramm noch den zweijährigen Invincible Hero, für Werner Baltromei sollen die gleichaltrigen Wassiljew, White Bull und Konsonanz sowie in einem Verkaufsrennen den dreijährige Kirov starten.
Auch der L’Express, das mit einer Distanz von lediglich 800 Meter kürzeste Rennen Frankreichs, wird mit Meliksah, Sadros (beide Doris Smith) und Bruce Helliers Jefferson (Florent Geroux, letzter Starter seines Trainers) deutsche Pferde am Start sehen.










