Sommerabend muss sich dem ‚Teufel‘ geschlagen geben

‚Sommerabend ist nach wie vor gut drauf‘, so der knappe Kommentar von Trainer Mirek Rulec unter der Woche. Mit dem Prix du Muguet und dem Prix Edmond Blanc entführte der siebenjährige Shamardal-Sohn zuletzt zwei Gruppe-Rennen aus Frankreich und so zählte der Galopper des Stalles Am Alten Flies auch am Samstag im zur Gruppe III zählenden Prix du Palais-Royal zu den Mitfavoriten.

Am Toto für das mit 80.000 Euro dotierte 1400 Meter-Rennen stand nur der Favorit American Devil (36:10) aus dem Quartier von Eric Libaud besser und genau dieser verhinderte den Gruppe-Hattrick des deutschen Gastes, der unter Gerald Mosse direkt den Weg nach vorne suchte. Vorne sorgte zunächst Thawaany für die Pace.

Neben dem Rulec-Schützling galoppierte High Duty, aus dem Rennstall von Peter Schiergen, und direkt hinter Sommeraband (Foto) ging in seinem Fahrwasser der Favorit. Unter Pierre Charles Boudot ging der fünfjährige American Post-Sohn mitte der Zielgeraden mit viel Speed zum Angriff über. Einen Angriff den Sommerabend nicht mehr kontern konnte. Doch den zweiten Platz hielt der deutsche Gast sicher fest und bestätigte somit die Einschätzung seines Betreuers. Dritter wurde schließlich Bamiyan.

Der lange vorne mitmischenden High Duty, der von Umberto Rispoli geritten wurde, passierte schließlich knapp geschlagen auf Rang sechs, einen Platz hinter dem letzten Geld, den Zielpfosten.

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