Sommerabend Dritter im Prix Daniel Wildenstein

Was Kaldera, der ersten deutschen Starterin des Arc-Meetings, im ersten Rennen nicht gelang, das schaffte der Shamardal-Sohn Sommerabend in der zweiten Prüfung am Samstag in Longchamp. Der siebenjährige Hengst des Stalles Am Alten Flies, der als 150:10-Außenseiter in den Prix Daniel Wildenstein (Gr.II, 1600 m, 200.000 Euro) ging, lief nach einem Rennen aus dem Vordertreffen ein ganz starkes Rennen und landete unter Theo Bachelot auf dem dritten Platz im Feld von 14 Pferden.

Aus äußerer Box sah man den aus der Zucht des Gestüts Schlenderhan stammenden Siebenjährigen, der als Gruppe II-Sieger dem gesamten Feld Gewicht geben musste, hinter dem Ex-Deutschen Limario, der von Adrie de Vries geritten wurde, gleich an zweiter Stelle. Im Einlauf ging Sommerabend dann an diesem vorbei, wurde dann aber auch direkt von der Aga Khan-Stute Veda angegriffen, die den deutschen Gast dann auch gleich passierte.

Noch stärker als die Dreijährige war aber der 28:10-Favorit Solow aus dem Stall von Freddy Head. der vierjährige Schimmel-Wallach der Familie Wertheimer setzte sich mit langgezogenem Speed am ende noch leicht mit einer halben Länge gegen die Aga Khan-Stute durch, hinter der Sommerabend sich weitere eineinhalb Längen zurück für den dritten Platz gegen die Pantall-Stute Kenhope über die Linie rettete.

„Das war eine ganz tolle Leistung, da gibt es nichts zu diskutieren. Zumal er ja schon das ganze Jahr auf den Beinen ist und auch noch Höchstgewicht zu tragen hatte“, lobte Trainer Miroslav Rulec seinen Schützling. Limario landete am Ende auf dem zehnten Platz, war für einen besseren Rang nicht einmal weit geschlagen.

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