Auch Sommerabend, der vierte deutsche Starter am Sonntag spielte in seinem Rennen letztlich keine entscheidende Rolle. Der Schützling aus dem Dortmunder Stall von Trainer Uwe Stoltefuß ging als dritter Favorit (Quote ca. 65:10) in den Prix de la Foret, das mit 300.000 Euro dotierte 1400 Meter-Rennen, kam unter Gerald Mosse aber über den achten Platz nicht hinaus.
Der Sieg ging an den von Tom Hogan in Irland trainierten Mitfavoriten Gordon Lord Byron, der für 18.000 Euro für dieses Rennen nachgenannt worden war.
Nach einem Rennen vom vierten Platz griff Jockey William Buick mit der 44:10-Chance spät an, kam aber schließlich noch leicht in Vorteil und siegte mit eineinhalb Länge Vorsprung vor Penitent, hinter dem Kendam und Pintura die weiteren Plätze belegten. Sommerabend hatte mit all dem nichts zu tun. ‚Ich hatte etwas Bedenken wegen des Bodens, aber er ging immer gut und gewann am Ende sehr leicht‘, so William Buick nach dem Rennen.
Das letzte Rennen eines großartigen Arc-Meetings, der Prix du Cadran über 4000 Meter, blieb dann aber wieder im Lande, als die von Mikel Delzangles trainierte, und von Umberto Rispoli gerittene Lomitas-Tochter Molly Malone gewann.
Lange hatte man im Lager der Vierjährigen, die aus der Zucht von Dieter Bürkle stammt, der auch der Besitzer ist, überlegt, ob man sie im Prix de Royallieu, oder im Cadran laufen lässt, und sich dann für das Extremsteher-Rennen entschieden.
Eine gute Wahl, denn nach einem Rennen vom zweiten Platz hinter ihrem Trainingsgefährten Vadamar siegte die Stute gegen den Mitfavoriten High Jinx, hinter dem mit Godolphins Colour Vision ein weiteres Pferd aus deutscher Zucht Dritter wurde. Für Umberto Rispoli, den zweifachen italienischen Championjockey, war es der erste Gruppe I-Sieg in Frankreich.











