Vor wenigen Jahren hat Ian Baldings Sohn Andrew die Kingsclere Stables im englischen Newbury übernommen. Dass er seine Sache gut macht, dokumentiert allein die Zahl der Pferde, die er in Training hat. Es sind rund 120 Pferde, damit zählt das Balding-Quartier unverändert zu den Topadressen in Englands Rennsport.
Am Samstag wird die vierjährige Penzena dieses Quartier im Preis der HSBC Trinkaus vertreten. Die Tobougg-Tochter tritt erstmals auf Listen-Ebene an, doch wird man sich hüten, sie unterschätzen. Beim vorletzten Start dreijährig kam sie auf der Allwetterbahn in Kempton zum Sieg, war vorher und nachher in guten Handicaps mehrfach platziert. 2010 war sie ein Mal am Start, kam in Leicester über 1400 Meter auf Platz zwei. Einen englischen Jockey hat man nicht mitgebracht, Filip Minarik wird im Sattel von Penzena sitzen.
Es geht im Ex-BMW-Preis ein tolles Stutenfeld auf die Reise, das Asterblüte-Quartier ist durch Aslana vertreten. Die dreijährige Stute des Stalles Nizza kommt aus schweren Gruppe-Rennen, blieb in Düsseldorf im ersten Klassiker des Jahres nach einem schlechten Rennverlauf unter Wert geschlagen. Im Karin von Ullmann-Schwarzgold-Rennen und somit auch auf Gruppe-Ebene wurde sie Fünfte. Allemal besitzt Aslana das Rüstzeug, um diesen Stutensprint gewinnen zu können.
Dreijährig ist auch Golden Whip, die nach ihrem Frankfurter Erfolg in Maisons-Laffitte in einem Course-B-Rennen an den Start ging, dort aber keine Möglichkeiten besaß. Für die Hickst-Stute wurde Gregory Benoist verpflichtet.
Mit Bella Platina rückte die Vorjahressiegerin dieser Prüfung in die Startboxen und von Gruppe-Ebene zurück auf Listen-Parkett führt der Weg von Magic Eye (Foto), die in Düsseldorf bei ihrem Jahresdebut im Preis der Freunde und Förderer des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins als Fünfter über die Linie kam. Das Ganze wäre mit Sicherheit noch besser ausgelaufen, wenn die Stute im Einlauf nicht sehr lange festgesessen hätte.
Terry Hellier im Sattel ist am Samstag ein weiteres Plus für die Nayef-Tochter des Gestüts Winterhauch. Ittlingens Pariala scheiterte zuletzt in Köln an Torres, der immerhin ein GAG nahe der 90-Kilo-Marke führt. So sollte man die Niederlage der Mundry-Stute in einem anderen Licht sehen.
Die aus Bremen angereist Margie’s World sollte die ersten Saisonstarts überbieten können. Aus dem Münchner Quartier von Michael Figge wird Marquerite du Pre aufgeboten, die nach letzten Leistungen nur überraschen kann. Marny hingegen war in diesem Jahr bereits auf Listenebene platziert, absolviert bereits ihren siebten Saisonstart. Für Saldenart sieht es allein rechnerisch sehr schwer aus. Andreas Löwe ist mit drei Ladies vertreten, sattelt auch die mehrfach unglückliche Devilish Lips (Andre Best).










