Es war die Überraschung des Sonntags auf der Galopprennbahn in Düsseldorf: Mit einem fulminanten Schlussakkord sicherte sich der dreijährige Hengst Tailwind seinen ersten Karrieresieg. Während die Wetter am Toto noch staunten, blickte sein Besitzer Uwe Aisch bereits mit einem ganz bestimmten Leuchten in den Augen Richtung Hamburg-Horn.
Uwe Aisch und das Deutsche Derby – eine besondere Geschichte. 2022 schrammte er mit Schwarzer Peter nur um eine Nasenspitze am Sieg vorbei, als man sich in einem dramatischen Finish Sammarco geschlagen geben musste.
Bei der BBAG Jährlingsauktion legte er 50.000 Euro auf den Tisch, um sich den vom Gestüt Röttgen gezogenen Tailwind zu sichern. Das Ziel hinter diesem Kauf war von Tag eins an klar definiert: Derby.
Schaut man sich die Abstammung des von Andreas Suborics trainierten Hengstes an, wird schnell klar, warum das Team so optimistisch in die Zukunft blickt. In Tailwind fließt Klassiker-Blut. Sein Vater Windstoss, der Röttgener Champion und Derbysieger von 2017, bringt das nötige Stehvermögen mit. Die Mutterlinie hat internationale Klasse. Tailwind ist das erste Fohlen aus der Taniyala, einer Dansili-Stute aus der weltberühmten Aga Khan-Zucht. Taniyala selbst war dreijährig siegreich und ist eine Halbschwester der Gruppe III-Siegerin Tariyana. Die zweite Mutter Taniya gewann den Prix de la Nonette auf Gruppe III-Ebene.












