So gut wie seine Schwester? Totti mit klarer Steigerung

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Das ist eine uralte Turf-Weisheit. Und am Samstag in Hoppegarten bewahrheitete sich dieser Spruch einmal mehr. Denn mit dem Pentire-Sohn Totti setzte sich im ersten Dreijährigen-Rennen des Nachmittages über 1800 Meter ein Halbbruder von Taita durch. Jene Lady gehörte mit einem GAG von 87 Kilo zu den Aushängeschildern von Trainer Hans-Jürgen Gröschel (Foto).

Vor einigen Wochen legte Totti in Frankfurt auf weichem Boden ein eher durchschnittliches Debut hin. Bei ganz anderen Verhältnissen deutete sie nun auf der Parkbahn ihr Können an. Mit großen Reserven zwang die 77:10-Chance unter Torsten Mundry gerade noch die Favoritin Maybe, die sich sehr wacker gegen die Niederlage stemmte, in die Knie.

Knapp holte sich der stark gewettete Debutant Briccone, der sehr weite Wege in Kauf nahm, Rang drei vor der lange führenden Bedford Hope.

Es war erst der vierte Saisonsieg für Jockey Torsten Mundry, der die ganze Strecke über sein Pferd unterstützen musste. Coach Hans-Jürgen Gröschel markierte gar seinen ersten Treffer in 2008. ‚Wir gehen Step by Step vor, das Pferd hat heute eine gute Verbesserung gezeigt‘, erklärte der Trainer.

‚Das Pferd sieht bestechend aus‘, wiesen die Führring-Moderatoren nachhaltig auf die Montjeu-Tochter Jive hin. Und sie sollten Recht behalten. Denn im zweiten Maidenrennen für den Derby-Jahrgang über 1400 Meter trumpfte die Stall Nizza-Stute von Trainer Horst Steinmetz unter Marvin Suerland ganz groß auf.

Trotz einer Pause seit August wies die 44:10-Chance den Lokalmatadoren Idschi und die Favoritin Mouette deutlich ab.

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