Mehr als 40 Pferde stehen aktuell im Weilerswister Trainingsquartier von Trainer Chistian von der Recke. Und bis auf eine Ausnahme haben alle einen Namen. Einzig NN358, ein zweijähriger von Canford Cliffs stammender Hengst, wurde bisher noch nicht getauft. Doch das soll nicht heißen, dass sich seine Besitzer, der Stall Sternental, diesbezüglich noch keine Gedanken gemacht hätten. Ganz im Gegenteil: Man ist großer Fan von den „Fantastischen Vier“ und würde den Halbbruder des im gleichen Quartier bei drei Starts zweimal erfolgreichen Songo gerne nach dem Sänger der Band, Smudo, benennen.
Für Recke wäre es nicht der erste Promi, den er trainiert. Unter anderem hatte er schon Benöhr (Astrid Benöhr, Triathletin) und Bentele (Verena Bentele, Biathletin) unter seinen Fittichen. Doch wie es in der heutigen Welt nun mal so ist, braucht man für alles eine Genehmigung, bevor man loslegen kann. Von Trainertochter Alexa hinsichtlich der Verwendung seines Namens angeschrieben, dauerte es nicht lang, bis eine Antwort kam: „Hallo zusammen, vielen Dank für die Nachricht. Meine Erlaubnis habt ihr. Alles Gute und viel Glück mit Smudo“, gab der in der ganzen Welt bekannte Rapper sofort sein Einverständnis.
Jetzt muss der Name nur noch vom Direktorium für Vollblutzucht und Rennen genehmigt werden, was nun aber wohl nur noch eine Formsache sein sollte. Gut so, denn prominente Namen kann der Rennsport immer gebrauchen. Smudo, mit bürgerlichem Namen Michael Bernd Schmidt, steht übrigens auf Pferdestärken. 1999 erwarb er die DMSB-Lizenz der Kategorie International C und ist seitdem im Automobilrennsport aktiv. Noch ein Tipp: Wer kann, sollte sich im Recke-Quartier schon jetzt einen Platz für den Tag der Rennställe sichern: „Wenn Smudo Zeit hat, wird er natürlich vorbeschauen“, so Recke mit einem Augenzwinkern.











