Smrczek ?ber Flori: ‚Es ist alles sehr dumm gelaufen‘

Man wusste um die Schwere der Aufgabe, war allerdings doch mit einigen Hoffnungen angetreten: Prince Flori, Stall Renis von Sascha Smrczek vorbereiteter Hengst blieb am Samstag in Ascot deutlich unter seinen Möglichkeiten. Auch wenn das mit 743.191 Pfund dotierte Gruppe I-Rennen über 2400 Meter diesmal bei weitem nicht so stark besetzt war wie in der Vergangenheit, sprang in den von Dylan Thomas (Foto) gewonnen King George VI and Queen Elizabeth II Stakes nur der siebte und damit letzte Rang heraus.

„Es ist alles sehr dumm gelaufen. Prince Flori hing immer innen drin und ging vorne mit, obwohl er eigentlich ein Speedpferd ist“, haderte sein Trainer Sascha Smrczek mit dem Rennverlauf. „

Diese Taktik hatten wir uns nicht ausgedacht. Die Order war, auf Warten zu reiten. Aber ähnlich wie im Derby pullte der Hengst stark, da war die Kraft bald weg. Prince Flori hat sich nur aufgerieben. Und dann ist im Schlussbogen noch das Malheur passiert, dass er miz den Rails kollidierte.

Wir wollten schon ein Platzgeld erreichen, nun war er deutlich unter Wert geschlagen. Wie es weiter geht, werden wir abwarten. Das muss ich mit den Besitzern abklären. Er kam jedenfalls gut aus dem Rennen.“

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