Wenn ein ungeprüfter Ittlinger vierjährig in Training bleibt, kann man einiges erwarten. Das aktuelle Beispiel heißt Skylor (Foto). Der von Andreas Wöhler trainierte Sohn von Arc-Sieger Sakhee und Halbbruder der Gruppe-Siegerin Sexy Lady war im Preis des Bremer Rennvereins auf Anhieb in der Lage, als Sieger die Linie zu passieren.
Mit Eduardo Pedroza im Sattel hatte die 20:10-Chance Skylor am Ende leichtes Spiel gegen den lange führenden England-Import Layer Cake und Lonely Star. Ohne bessere Möglichkeiten blieb der höher gehandelte Sir Moretti, der nicht an die guten Sandbahnformen anknüpfen konnte.
Sie kam vom letzten Platz, aber wie. Der erste Ausgleich III ging an Giardini und somit einem weiteren Kleinkorres-Pferd. Der Neusser Trainer gewann somit die ersten beiden Rennen der Bremer Freitagskarte. Vom letzten Platz flog Giardini mit Manuela Murke im Sattel am Feld vorbei und schnappte sich die bereits wie die Siegerin marschierende Löwin.
Auf Sieg zahlte Giardini 30:10. Die eisenharte Stute zählt bereits sieben Lenze, ist aber in der Form ihres Lebens. Ihre tolle Form von der Sandbahn konnte sie sofort auch auf Gras umsetzen.
Andrasch Starke ging beis einem Karfreitag-Ausflug nach Bremen auch nicht leer aus. Der Asterblüte-Stalljockey siegte mit dem von Pavel Vovcenko trainierten Lamino (39:10). Der vierjährige Tertullian-Sohn landete im Ausgleich III über 1400 Meter einen sicheren Sieg gegen den stark endenden Jermyn Street und dem vom Start weg führenden For Pro.
Auch die letzte Tagesprüfung ging in den Bremer Stall von Pavel Vovcenko, als Indian Sun (62:10) an der Außenseite die größten Reserven ausspielte. Im Sattel markierte der junge Patrick Gibson, der erst wenige Ritte ausführte, seinen ersten Sieger. Patrick Gibson ist der Sohn des vor wenigen Jahren leider so früh verstorbenen Trainers Tim Gibson.
Bei besten äusseren Bedingungen gab es in der Bremer Vahr einen gelungenen Start in die neue Saison. Rund 4.500 Besucher wurden gezählt, der Umsatz lag bei 161.157 Euro.











