In Köln ging es am Sonntag erstmals in dieser Saison für die Dreijährigen über die Derbydistanz von 2400 Metern. Mit dem von Andreas Wöhler für Jaber Abdullah trainierten Dream Gold gab es dabei auch einen klaren Favoriten. Doch der Sieg bieb am Platze, als sich Andreas Löwes Sirius (Foto) in leichter Manier durchsetzte.
Die 54:10-Chance des Stalles Molenhof gewann unter Stephen Hellyn leicht gegen den lange führenden Etzeaner Finoras, hinter dem Time of my Life vor dem doch etwas enttäuschenden Dream Gold Dritter wurde.
Bei den dreijährigen Stuten über 1850 Meter präsentierte sich die Adlerflug-Tochter Wunder aus dem Stall von Markus Klug bei ihrem Debüt gleich wunderbar.
Unter Andreas Helfenbein fing die 80:10-Chance aus dem Gestüt Görlsdorf die lange führende 16:10-Favoritin Feodora noch ab, sodass die Etzeanerin, die im vergangenen Jahr Zweite im Preis der Winterkönigin war, bei ihrem vierten Start zum dritten Mal auf dem zweiten Platz landete. Dritte wurde die ebenfalls gut debütierende Wittekindshoferin North Mum.
Im Ausgleich II über 1400 Meter gab es ein packendes Finale, als der niederländische Gast Viscount Vert (Stephen Hellyn) genau auf der Linie den schon wie der alleinige Sieger aussehenden Favoriten Fly First (Norman Richter) festnagelte. Auch die Zielfotografie konnte die beiden nicht trennen, sodass auf ‚totes Rennen‘ entschieden wurde.
Den zweiten Ausgleich II, dieser führte über 2200 Meter, schnappte sich der von Markus Klug trainierte Röttgener Wilson zur Außenseiterquote von 131:10. Der Soldier Hollow-Sohn siegte unter Martin Seidl sicher gegen Guajara und seinen Trainingsgefährten Angreifer.
Den 1. Lauf zum Miro-Amateur-Pokal sicherte sich Laura Giesgen mit der Saisondebütantin Favorfoot Danon, die gegen Islington und Laudation gewann. Für die junge Reiterin war es der zweite Karrieretreffer.
Der Umsatz in Köln betrug nach acht Rennen, also ohne das Ponyrennen, knapp 255.000 Euro.










