Mit vier Startern stellen die deutschen Ställe genau die Hälfte des Starterfeldes für den Premio Federico Tesio, eine Gruppe III-Prüfung, die am Sonntag auf der Mailänder San Siro-Bahn an den größten Pferdemann Italiens erinnert. 89.100 Euro stehen über der Gruppe-III-Aufgabe, die über 2200 Meter führt und mit dem fünfjährigen Groom Tesse den Favoriten aufweist.
Luigi Camici trainiert den Groom Dancer-Sohn, der im Juni an gleicher Stätte immerhin Zweiter zu Shamdala im Gran Premio di Milano und damit in einer Gruppe I-Prüfung war. Wie gewohnt hat Stefano Landi den Ritt auf dem Hengst ünernommen, der vor zwei Jahren vor dem Fährhofer Dayano das Derby gewann und an der Spitze des einheimischen Aufgebotes steht.
Italien gegen Deutschland – so könnte das Motto für diese Prüfung lauten, denn den vier Italienern stehen vier deutsche Pferde gegenüber. Angeführt wird das Team von Simonas (Foto) aus dem Gütersloher Stall von Andreas Wöhler.
Eduardo Pedroza, Zweiter der deutschen Jockey-Statistik und seit Wochen mit sehr guten Ritten aufwartend, sitzt im Sattel des siebenjährigen Sternkönig-Sohnes, der in der laufenden Saison noch auf den ersten Sieg wartet.
Danach ist der drei Jahre jüngere El Tango, St. Leger-Sieger von 2005, zu nennen, der seinen ersten Gruppe-Einsatz für die Mydlinghovener Farben bestreitet. Trainer Peter Schiergen bietet den Acatenango-Sohn wie bei dessen Iffezheimer Listen-Sieg im Badener Steher-Cup mit Terry Hellier auf.
Bis zum Mittwoch stand auch der Ittlinger Kiron unter Order, doch wurde dann dessen Start storniert, so dass aus dem Stall von Peter Rau nur der im Besitz von Ferdinand Leve befindliche Inter Mondo, zuletzt Sechster beim Gruppe-Einstand Sechster im Iffetheimer Fürstenberg-Rennen, unter Ivan Rossi antritt.
Vervollständigt wird das Quartett durch den von Wolfgang Figge für den Stall Salzburg vorbereiteten Seamount, der beim Jahresdebut in München Zweiter hinter Fight Club auf Listen-Ebene wurde. Im Sattel wird Benjamin Clös sitzen.











