Vier Starts, vier Siege. Mit dieser eindrucksvollen Bilanz ging der von Joey Ramsden trainierte Wallach Bravura am Samstag in das Investec Cape Derby, eine über 2000 Meter führende Gruppe I-Prüfung, die mit 600.000 Rand dotiert war. Doch der Dreijährige, ein Silvano-Sohn, war unter Anthony Marcus nicht mal als Favorit in die Startmaschine eingerückt.
Diese Rolle gebührte dem von Dean Kannemeyer vorbereiteten Noordhoek Flyer. Und im Finale waren es dann auch nur diese beiden, die für den Sieg in Frage kamen.
Und dabei hatte dann Bravura, der als 43:10-chance immer im Vordertreffen gelegen hatte, die größeren Reserven, behielt also auch beim fünften Start seine weiße Weste.
Noch höher dotiert als das Derby war das J & B Metropolitan Handicap, in dem der Südafrika-Superstar Pocket Power unter Höchstgewicht seinen vierten Treffer in Folge perfekt machen wollte.
Das gelang dem Siebenjährigen aus dem Stall von Trainer Mike Bass aber nicht. Er kam im Feld von 18 Pferden nur auf den dritten Platz.
Sein Trainer konnte das aber verschmerzen, denn er gewann das Rennen trotzdem, als die 150:10-Außenseiterin River Jetez, die wie Pocket Power vom Deckhengst Jet Master stammt, gegen die De Kock-Stute Mother Russia gewann. Interessant: Die Gewinnerin ist eine rechte Schwester von Pocket Power!











