Silbernes Pferd – Moonshiner oder die Überraschung

Alles andere als ein Sieg von Moonshiner aus dem Quartier Jean-Pierre Carvalho wäre am Sonntag im Silbernen Pferd (Gr.III/55.000 Euro) über 3000 Meter schon eine kleine Überraschung.

Denn nicht nur die Leistungen des Adlerflug-Sohns sind die mit Abstand konstantesten, er ist auch der einzige Gruppesieger in dem achtköpfigen Feld. Unter Michael Cadeddu trifft er unter anderem auf seinen Dauerkonkurrenten Adler (Markus Klug/Martin Seidl), den er bei seinen letzten vier Starts jeweils genau um eine Position distanzieren konnte. Zuletzt auch im RaceBets 134. St Leger als er den dritten Platz belegte.

Ebenfalls im St.Leger war Klüngel aktiv. Der zweite Starter von Markus Klug startet hier unter Maxim Pecheur und wurde in dem Klassiker Siebter. Neben Nikkei aus dem Stall von Peter Schiergen ist er der einzige Dreijährige im Feld. Der Pivotal-Sohn in den Farben des Gestüts Ittlingen kommt hier unter Andrasch Starke an den Start, und ist auf diesem Level bisher gänzlich unerprobt. Dennoch könnte vor allem der beim letzten Start erzielte Sieg für Hoffnungen sorgen. In einem Altersgewichtsrennen während der großen Woche ließ man der Konkurrenz in einer überlegenen Art und Weise keine Chance.

Als chancenreiche Außenseiterin sollte man die siebenjährige Stute Summershine nennen. Bei Besitzertrainerin Anna Schleusner-Fruhriep im Training befindlich, krönte sie sich bereits in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge zur Siegerin des Langen Hamburgers auf Listenebene. Zuletzt war sie auf ähnlich langer Distanz in einem Handicap im schwedischen Bro Park erfolgreich. Etwas größer wäre die Überraschung, wenn Edith (Roland Dzubasz) hier zu einem Erfolg kommen würde. Ihre beste Form zeigte sie während der Derbywoche in Hamburg als sie in einem Hamburger Stuten-Cup , einem Listenrennen  über 2200 Meter, knapp geschlagene Vierte wurde. 

Zwei Gäste komplettieren das Feld. Zu einem ist das die vierjährige Stute Abadan. Sie wurde in Deutschland gezogen und bestritt den ersten Teil ihrer Rennkarriere in den Farben von Darius Racing. Dann zog es die Schimmelstute nach Frankreich. Hier bringt der französische Trainer Nicolas Clement die Samum-Tochter an den Start, allerdings steht sie nun wieder im deutschen Besitz. Zuletzt siegte sie in einem Verkaufsrennen in Maisons-Laffitte. Der zweite Gast kommt aus der Slowakei und war bisher einmal in Deutschland aktiv. Der von Micael Rocak trainierte Hengst Sulman wurde im Bwin Sommerpreis von 2017 in Dresden  Sechster.

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